30.04.2020 16:12 |

„Bald fertig“

AMS bewilligt 3700 Kurzarbeitsanträge pro Tag

Das Arbeitsmarktservice (AMS) hat die Welle von Kurzarbeitsanträgen nach eigenen Angaben bald abgearbeitet. „Wir bewilligen derzeit rund 3700 Anträge pro Tag, das sind allein pro Tag zwölfmal mehr als im gesamten Krisenjahr 2009“, sagte AMS-Vorstand Herbert Buchinger am Donnerstag. Aufgrund der extrem hohen Nachfrage der Unternehmen nach dem Corona-Kurzarbeitsmodell habe man das zuständige Personal von 20 auf 800 Personen erhöht.

„Fast jede dritte beschäftigte Person ist bereits in Kurzarbeit, die Nachfrage ist weiterhin ungebrochen. Dies ist ein Ansturm, wie wir ihn in der Geschichte des Arbeitsmarktservice noch nie erlebt haben“, so Buchinger. Die Regierung hatte an die Unternehmen appelliert, auf Kurzarbeit anstatt Kündigungen zu setzen.

Anrufvolumen während Krise mehr als verdoppelt
Wegen der Ausgangsbeschränkungen stellte das AMS seit Mitte März den Kontakt mit Arbeitslosen und Unternehmen fast ausschließlich auf Online und Telefon um. „Statt wie früher 5000 bis 7000 Anrufe haben wir in größeren Service-Line-Standorten 13.000 bis 25.000 Anrufe pro Tag gehabt. Das Anrufvolumen hat sich in der Krise also verdoppelt bis verdreifacht“, sagte der AMS-Vorstand.

Mehr als 100.000 Anträge auf Kurzarbeit
Am Donnerstag stellte Arbeitsministerin Christine Aschbacher (ÖVP) neue Zahlen zur Kurzarbeit vor. Per 29. April gab es 102.953 Anträge von Unternehmen auf Corona-Kurzarbeit beim AMS, davon waren bei 98.070 Anträgen für 1,2 Millionen Arbeitsplätze ausreichend Informationen vorhanden.

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