Im dichten Verkehr

Statt VCM: Hockey-Ass rennt Halbmarathon in Wien

Sport-Mix
20.04.2020 14:10

Nach VCM-Absage rannte Arminen-Kapitän Bele gestern 21 Kilometer durch Wien - Organisationsleiter Wehr war sichtlich gerührt.

„Die Nachricht tat uns allen weh. So machten wir unser eigenes Rennen daraus. Natürlich mit einem Mindestabstand von fünf Metern“, sagt Hockeyspieler Robert Bele. Dem Arminen-Kapitän lag die Absage vom legendären Vienna City Marathon schwer im Magen. Deshalb rannte der 30-Jährige gestern inoffiziell mit drei Freunden seinen ersten Halbmarathon.

„Mein Rohrmax-Kollege Emir Mahmutuvic schrieb vor Tagen an VCM-Organisationsleiter Gerhard Wehr und erzählte ihm von unserer Idee. Er kam gestern persönlich vorbei, hatte dabei sogar Tränen in den Augen und machte für uns den Startschuss“, schwärmt Bele. Das Quartett legte um 9 Uhr in der Früh bei der Uno City los, nach 1:51 Stunden erreichten Bele & Co. das Ziel beim Rathaus.

„Allerdings wären wir deutlich schneller gewesen. Die Ampeln haben uns viel Zeit gekostet und der Gedanke, dass uns die Polizei jederzeit aufhalten hätte können, war immer da“, meint der 30-Jährige. Der mit seinen Mitläufern jedoch zahlreiche Unterstützung erhielt. „Auf der Linken Wienzeile hupten viele Autofahrer und feuerten uns lautstark an. Das war schon ein geiles Gefühl. Trotzdem war ich nach dem Lauf total platt.“ Als Belohnung gab´s für die „Fantastischen Vier“ ein kühles Bier . . .

Lukas Schneider, Kronen Zeitung

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(Bild: KMM)



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