Marktwerte brechen ein

„Billige“ Kicker: Brutales Ende der goldenen Zeit

Die Marktwerte der besten Fußballer der Welt sinken in der Corona-Krise im Schnitt um ein Drittel. Auch die utopischen Gehälter werden gesundgeschrumpft. Die Aktie Haaland bleibt jedoch heiß, Real Madrid will ihn unbedingt.

Rekorde, Rekorde, Rekorde. Fast schien es so, als sei den Ablösesummen und Gehältern im Welt-Fußball keine Grenze gesetzt. Dann kam Corona. Die Folgen des Virus lassen die Marktwerte in den fünf teuersten Ligen der Welt (Spanien, England, Deutschland, Italien, Frankreich) im Schnitt um fast ein Drittel einbrechen.

So „billig“ waren Kaliber wie Cristiano Ronaldo (75 Mio. Euro), Neymar (160), Eden Hazard (100) oder auch Lionel Messi (140) schon viele Jahre nicht mehr. Besonders brutal ist etwa der Einbruch bei Weltmeister Paul Pogba, der von 65 Millionen Euro auf 35 abgestürzt ist. Deutschlands Nationalteam-Direktor Oliver Bierhoff ist sich auch sicher, dass die Zeiten der utopischen Gehälter vorbei sind. „Es wird eine starke Reaktion in den nächsten ein, zwei Jahren geben. Bei den Ablösesummen und bei den Gehältern.“ Dortmund erwartet einen „unlustigen Sommer“, eine Ablöse jenseits der 100 Millionen für Juwel Jadon Sancho kann man sich wohl abschminken. Real Madrid will die Gunst der Stunde nutzen, um endlich den großen Kaderumbruch durchzuziehen.

Drei Ex-Salzburger zu Real?
Loswerden wollen die „Königlichen“ zum Beispiel Gareth Bale, Marcelo oder Luka Modric. Im Gegenzug hat man es u. a. auf drei Ex-Salzburger abgesehen: Sadio Mané, Dayot Upamecano und Erling Haaland (hat aber keine Ausstiegsklausel im Dortmund-Vertrag).

Der Norweger ist eine der wenigen Aktien, die trotz Corona weiter im Steigflug sind. Der Marktwert des 19-Jährigen stieg in neun Monaten um 1500 Prozent von fünf auf 80 Millionen Euro.

Alex Hofstetter, Kronen Zeitung

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