585 „Corona-Anzeigen“

Ersttäter müssen bis zu 600 Euro Bußgeld berappen

Ersttäter müssen bei einem Verstoß gegen das Ausgangsverbot 500 bis 600 Euro Bußgeld berappen. Beim zweiten Verstoß kann es noch teurer werden. In Oberösterreich gab es bis Dienstag 585 „Corona-Anzeigen“.

Insgesamt 585 Anzeigen wegen Verstößen gegen das Corona-Ausgehverbot gab es laut Landespolizeidirektion bisher in Oberösterreich. Zum Vergleich in der Bundeshauptstadt wurden 1605 derartige Anzeigen geschrieben, in Tirol 714, in der Steiermark 515, im Burgenland gibt’s nur 35 dokumentierte Verstöße.

Stichprobe
Wie sieht die landesweite Verteilung der Anzeigen aus? Da steht nur eine Stichprobe zur Verfügung, nämlich der Kontrollzeitraum von Sonntag, 20 Uhr bis Montag, 20 Uhr: Da wurden in Linz 81 Sünder erwischt, in Steyr 16, im Bezirk Linz-Land 15 sowie sechs „Täter“ im Bezirk Braunau.

Strafhöhen obliegen den Verwaltungsbehörden
„Die Strafen bei den Betretungsverboten nach dem Covid-19-Gesetz werden sich bei erstmaligen Verstoß ohne Vorliegen von Erschwerungsgründen zwischen 400 und 600 Euro bewegen“, teilt das Magistrat der Stadt Linz auf „Krone“-Anfrage mit.

Beim zweite Mal deutlich teurer
„Bei Verstößen von Geschäften und Betrieben gegen die Betretungsverbote des Covid-19-Gesetzes werden bei erstmaligen Verstoß zwischen 4000 und 6000 Euro Geldbuße verhängt. Das alles bis auf weiteres, und wenn nicht aus generalpräventiven Gründen ein anderes, sprich schärferes Vorgehen notwendig werden sollte.“ Auch beim Magistrat Steyr bekommen Ersttäter 400 bis 600 Euro Geldbuße. Beim zweiten Mal werde es deutlich teuer.

Christoph Gantner, Gantner

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Mittwoch, 08. April 2020
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