23.02.2020 21:24 |

Übergriff in Kaserne

Vergewaltigungsvorwurf: Polizeischüler enthaftet

Diese Meldung hatte für landesweite Schlagzeilen gesorgt: Ein 26-jähriger Polizeischüler wurde mitten in der Nacht von einer Sondereinheit der Wiener Einsatzgruppe WEGA in seiner Wohnung verhaftet, weil er im Verdacht steht, eine junge Kollegin vergewaltigt zu haben. Wie die „Krone“ am Sonntag erfuhr, wurde der 26-Jährige jetzt, nur zwei Tage später, wieder enthaftet. Einzige Auflage: Kontaktverbot zum mutmaßlichen Opfer.

Der 26-Jährige soll - wie berichtet - in der Nacht auf Donnerstag eine junge Kollegin nach einer Lokaltour in einem Zimmer des Ausbildungszentrums in Wien-Landstraße vergewaltigt haben. Freitagfrüh stürmte die Polizei die Wohnung des Verdächtigen und nahm ihn fest. Seither saß der Polizeischüler in U-Haft.

Doch wie die „Krone“ am Sonntagabend erfuhr, wurde der 26-Jährige am Sonntagnachmittag wieder aus der Justizanstalt Wien-Josefstadt in die Freiheit entlassen. Einzige Weisung, die an den Verdächtigen erteilt worden sei: Er habe sich von der Polizeischülerin, die ihn angezeigt hatte, fernzuhalten.

Zeugen für die Tat gibt es nicht. Ein möglicher Grund für die Entscheidung der Justiz, den Polizeischüler zu enthaften, könnten die bisher durchgeführten Zeugenbefragungen sein, hieß es bei heute.at. Zwei Polizei-Chefinspektoren sowie ein Mitschüler sagten demnach nichts Belastendes über den 26-Jährigen aus.

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