29.01.2020 12:07 |

Kommt ein Gegenmittel?

Durchbruch: Forscher entschlüsseln Coronavirus

Medizinischer Durchbruch in Australien: Zwei Forschern gelang es, das Coronavirus, das in Asien seinen Ausgang nahm, nachzubauen. Unterdessen warten sieben Österreicher in der chinesischen Provinz Hubei, die besonders vom Erreger betroffen ist, auf ihre Ausreise. Das Außenministerium hilft dabei.

Eine chinesische Kollegin steckte vier Mitarbeiter vom Autozulieferer Webasto bei einer Fortbildung in Deutschland an. Dienstreisen in die Volksrepublik sind für die nächsten zwei Wochen verboten, heißt es aus der Zentrale. Chinesische Mitarbeiter haben derzeit eine Reisesperre.

British Airways streicht China-Direktflüge
Maßnahmen gegen die Verbreitung des tödlichen Virus gibt es auch bei der Fluglinie British Airways. Direktflüge von London nach Peking und Schanghai sind bis März eingestellt. AUA-Flüge finden planmäßig statt. VW-Mitarbeiter in Peking dürfen die nächsten 14 Tage von zu Hause aus arbeiten. Bis auf Weiteres gibt es auch an diesem Standort eine Reisesperre. Der japanische Autohersteller Toyota hat angesichts der Ausbreitung des Erregers in der Volksrepublik den Betrieb seiner Werke in dem Nachbarland für die nächsten Tage eingestellt.

Die Zahl der Neuinfektionen in China ist zwar gesunken, doch laut Experten wird es erst in sieben bis zehn Tagen zu einem Höhepunkt des Ausbruchs kommen. Wegen des Coronavirus wurde auch der Herren-Skiweltcup abgesagt.

Sieben österreichische Staatsbürger meldeten sich aus der vom Coronavirus besonders betroffenen chinesischen Provinz Hubei beim Außenministerium und bekommen jetzt Unterstützung bei der Ausreise. Nach den ersten Coronavirus-Verdachtsfällen in Österreich hat nun das Gesundheitsministerium auf seiner Website eine täglich aktualisierte Liste mit den jüngsten Verdachtsfällen online gestellt.

Kronen Zeitung

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