Feuer in Altmünster

Schloss-Bau dauert wieder um 9 Monate länger

„Bitte warten“ heißt es weiterhin beim Wiederaufbau des Schlosses Ebenzweier in Altmünster. Die Sanierungsarbeiten schreiten zwar mit großen Schritten voran - jetzt gibt’s aber ein weiteres Hindernis: Auch der vom Brand nicht betroffenen Teil wurde durch die Löscharbeiten stark beschädigt und gehört saniert.

Am 9. Mai 2016 löste die weggeworfenen Zigarette eines Schülers einen der größten Brände in der Geschichte des Salzkammergutes aus. Das Efeu an den Eingangssäulen fing Feuer, Windböen wirkten wie ein Turbo. 27 Feuerwehren kämpften gegen das Inferno, der Großteil des denkmalgeschützten Gebäudes wurde zerstört. Keiner der 265 Lehrlinge im Internat der Berufsschule wurde verletzt.

Einzug der Schüler verzögert sich
Heute läuft der Wiederaufbau auf Hochtouren. Die vom Brand stark beschädigten Teile werden zum Großteil laut Plan im Herbst 2020 fertig. Im Zuge der Bauarbeiten gab’s jedoch Probleme: Zusätzlich sind noch statische Sicherungsmaßnahmen durchzuführen und auch der vom Brand nicht betroffene Teil wurde durch die Löscharbeiten stark in Mitleidenschaft gezogen. Auch dieser muss mitsaniert werden. Die Schüler ziehen daher erst zum Beginn des Schuljahres 2021/22 in die neuen Räumlichkeiten in Altmünster ein und bleiben bis dahin in einem ehemaligen Altenheim in Laakrichen.

Kosten erhöhen sich nicht
„Seitens des Landes OÖ wurde eine gute Lösung gefunden, damit die Internatsschüler nicht während des Schuljahres getrennt untergebracht werden müssen“, so VP-Bildungsreferentin Christine Haberlander. Mit neun Monaten Verspätung können dann im Schuljahr 2021/22 alle zurück ins Schloss. Der Wiederaufbau kostet 18 Millionen Euro - dies erhöht sich durch die Verzögerung nicht.

Lisa Stockhammer und Christoph Gantner, Kronen Zeitung

 krone.at
krone.at
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Montag, 17. Februar 2020
Wetter Symbol

Produktvergleiche

Alle Produkte sehen
Ihre Cookies sind deaktiviert. Die Seite wird daher möglicherweise nicht korrekt angezeigt.