22.01.2020 15:49 |

Kosten von 3,5 Mio. €

Bald schützen Glasplatten Markusdom vor Hochwasser

Nach dem verheerenden Hochwasser im vergangenen November plant die Gemeinde Venedig Maßnahmen zum Schutz des Markusdoms. Ein Gürtel von Glasplatten soll die wertvollen Mosaiken und die Krypta künftig vor Flutwellen schützen. Die 1,2 Meter hohen Platten vor der Basilika sollen rund 3,5 Millionen Euro kosten und bis kommendem Herbst installiert werden.

Da es sich um Glas handelt, dürften die Barrieren optisch nicht störend wirken, berichtete der Ingenieur und Domprokurator Pierpaolo Campostrini am Mittwoch. Sollte es keinen Bedarf mehr geben, können die Glasplatten entfernt werden.

Hochwasser verursachte zahlreiche Schäden
Nachdem Hochwasser im November die Markusbasilika überschwemmt hatte und Salzwasser in die Krypta und das Presbyterium des Markusdoms eindrang, wurden einige Bodenmosaike beschädigt. Auch Marmorsäulen wurden zum Teil in Mitleidenschaft gezogen.

In der Nacht auf den 13. November war das Wasser in Venedig - angetrieben durch starken Schirokko-Wind - auf 187 Zentimeter über dem Meeresspiegel gestiegen. Das war der höchste Wert seit der verheerenden Überschwemmung im Jahr 1966, als 194 Zentimeter erreicht wurden, teilte die Kommune mit. Danach gab es weitere zwei Flutwellen in den darauffolgenden Tagen.

 krone.at
krone.at
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Ihre Cookies sind deaktiviert. Die Seite wird daher möglicherweise nicht korrekt angezeigt.