20.01.2020 12:46 |

Bevor es zu spät war

Harry und William haben ihren Streit beigelegt

Die Prinzen William und Harry haben sich britischen Medien zufolge nach zwei Jahren endlich versöhnt. Die Brüder sollen sich zu geheimen Männergesprächen getroffen haben, um ihre Probleme zu beseitigen, bevor Prinz Harry Großbritannien den Rücken kehrt und es möglicherweise nie wieder dazu kommt.

Die „Friedensgespräche“ sollen abseits der Gespräche von Prinz Harry mit der Queen, seinem Vater und William über seine Zukunft außerhalb des Königshauses stattgefunden haben. Eine Quelle aus dem Palast berichtete der Zeitung „The Sun“: „William und Harry haben sich noch mal zu zweit weit weg vom offiziellen Sandringham-Gipfel zusammengesetzt, über ihre Beziehung zueinander gesprochen und ihre Zukunft diskutiert.“

„Die Dinge sind besser“
Der Insider aus dem Königshaus bezeichnet die Gespräche zwischen den Brüdern als „bahnbrechend in Bezug auf die Rettung ihrer Bindung als Brüder“. Beide hätten sich sehr darum bemüht. Auch ihre Ehefrauen, Herzogin Kate und Herzogin Meghan in Kanada, sollen sich an einigen der Gespräche beteiligt haben. „Ein weiteres Zeichen für ein wahres Tauwetter in ihrer Beziehung“, wird der Royal-Vertraute zitiert. „Die Dinge sind besser.“

„Sie beschlossen, alle giftigen Menschen auszuschalten, die um sie herum waren, um als Brüder von Mann zu Mann miteinander zu reden. Angesichts der Tatsache, dass Harry jetzt für immer wegzieht, haben sie erkannt, dass sie es niemals tun würden, wenn sie die Dinge nicht jetzt regeln würden.“ Freilich habe es gravierende Meinungsverschiedenheiten gegeben, „aber die familiäre Wärme ist wieder da. Und sie sind traurig, dass sie sich so weit voneinander entfernt waren.“

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Sie beschlossen, alle giftigen Menschen auszuschalten, die um sie herum waren, um als Brüder von Mann zu Mann miteinander zu reden. Angesichts der Tatsache, dass Harry jetzt für immer wegzieht, haben sie erkannt, dass sie es niemals tun würden, wenn sie die Dinge nicht jetzt regeln würden.

Ein Royal-Insider über die Versöhnung der Prinzen William und Harry

Noch nicht ganz wiederhergestellt worden sein soll die Beziehung von Prinz Harry und Prinz Charles, der wenig angetan davon sein soll, dass sein Sohn auswandert. Er hatte ihn immer als Team mit William gesehen. „Da bleibt noch ein Rest von Misstrauen“, so die Quelle, „und es wird eine Zeit dauern, das zu klären.“

Seit zwei Jahren entzweit
Prinz Harry und Prinz William sollen seit etwa zwei Jahren immer wieder aneinandergekracht sein. Als Auslöser wird kolportiert, dass William seinen jüngeren Bruder vor der Hochzeit mit Meghan Markle gewarnt haben soll und gemeint habe, er würde alles überstürzen. Vor der Hochzeit soll es dann zu unschönen Szenen der Braut und Herzogin Kate gekommen sein. Angeblich habe Kate geweint, weil Meghan Markle ihre Tochter Charlotte bei der Anprobe der Kleider der Blumenkinder unter Stress gesetzt haben soll.

Auf „verschiedenen Pfaden“
Im Herbst des vergangenen Jahres hatte Prinz Harry in einer während seiner offiziellen Afrikareise mit Herzogin Meghan aufgenommenen TV-Dokumentation eingestanden, dass er und sein Bruder William „sich auf verschiedenen Pfaden“ ihres Lebens befänden. Herzogin Meghan hatte in derselben Dokumentation beklagt, dass nicht viele Leute gefragt hätten, wie es ihr geht.

Am 8. Jänner diesen Jahres gaben Prinz Harry und seine Frau dann bekannt, dass sie sich aus dem Königshaus zurückziehen werden und künftig als finanziell unabhängige Privatpersonen in Nordamerika ihr Glück versuchen wollen. Nach einer kurzen Schrecksekunde im Königreich berief Queen Elizabeth II. einen Krisengipfel mit ihren wichtigsten familiären Beratern Prinz Charles und Prinz William in Sandringham ein. Nach den Gesprächen gab die Queen ihrem Enkel ihren Segen.

Keine „Königlichen Hoheiten“ mehr
Am Wochenende fiel nun die Entscheidung, dass der 35-jährige Prinz und seine 38-jährige Frau sich nicht länger „Königliche Hoheit“ nennen dürfen, keine offiziellen Aufgaben für die Queen mehr übernehmen und das Geld für die Renovierung ihres Wohnsitzes zurückzahlen. Es wird keine finanziellen Zuwendungen mehr für royale Aufgaben geben. Das alles soll im Frühling in Kraft treten. Prinz Harry will künftig mit seiner Familie in Kanada leben. Noch nicht geklärt ist, wer für die Sicherheit der Sussexes aufkommt.

Charles unterstützt finanziell
Prinz Charles will seinen Sohn, seine Schwiegertochter Meghan und seinen Enkel Archie aber noch mindestens ein Jahr lang aus seinen vom Herzogtum Cornwall erwirtschafteten Einkünften Geld zukommen lassen. Die königlichen Besitzungen in dem Herzogtum sollen traditionell den Lebensunterhalt des „Prince of Wales“ und dessen Kindern bestreiten. Sobald Prinz Charles König wird, gehen die Besitzungen sowie der Titel auf Prinz William über.

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