03.01.2020 10:44 |

Keine Pause für Klima

Greta protestiert auch an ihrem 17. Geburtstag

Greta Thunberg ist am Freitag 17 Jahre alt geworden. Und weil ihr Wiegenfest auf jenen Tag fällt, an dem sie allwöchentlich für den Klimaschutz demonstriert, packte sie auch diesmal ihr „Schulstreik für das Klima“-Schild aus.

Der Teenager hat in seinem zarten Alter schon viel erlebt und auch einiges erreicht: Gretas Protest, den sie vor 72 Wochen begonnen hatte, wurde zu einer weltweiten Bewegung. Sie schaffte damit vor allem unter Jugendlichen ein Bewusstsein für Umweltthemen. Auch wenn sie dabei oft zur Zielscheibe für Spott und verbale Angriffe wird, lässt sich die junge Schwedin in ihrer Mission nicht beirren.

DiCaprio und Obama sind große Fans von Thunberg
Aus ihrem Schulstreik wurde mit „Fridays for future“ eine globale Bewegung. Unter Gretas Anhängern finden sich viele Prominente. Schauspieler Leonardo DiCaprio, der sich ebenfalls gegen den Klimawandel einsetzt, bezeichnete Thunberg als „Anführerin unserer Zeit“. Auch Ex-US-Präsident Barack Obama ist ein Fan der nun 17-Jährigen und fand lobende Worte bei einem Treffen: „Du veränderst die Welt. Deswegen freuen wir uns sehr, dich bei uns zu haben.“

Trump greift als Klimawandel-Skeptiker Thunberg oft verbal an
Eine Person, mit der der Teenager allerdings grobe Meinungsunterschieden hat, ist der amtierende Präsident der Vereinigten Staaten. Donald Trump ging bereits mehrmals - meist über seine Lieblingsplattform Twitter - auf das Mädchen los. Greta solle mal chillen, meinte er, als sie zur Persönlichkeit des Jahres gekürt wurde. Er hatte auch Tipps für die Klimaaktivistin parat: „Greta muss an ihrem Problem mit ihrer Wutbewältigung arbeiten und dann mit einem Freund einen guten, altmodischen Film anschauen.“

Trotz ihres jungen Alters lässt sich Thunberg von ihren Kritikern nicht beirren - sie wird im Gegensatz zu ihren Angreifern nie ausfällig, sondern reagiert oft mit viel Humor. Nach der Attacke Trumps schrieb sie in ihr Twitterprofil: „Eine Teenagerin, die an ihrem Problem mit der Wutbewältigung arbeitet. Sie chillt derzeit und schaut mit einem Freund einen guten, altmodischen Film.“

Zwei emissionsfreie Atlantiküberquerungen unter Segeln im Jahr 2019
2019 war für die Aktivistin im wahrsten Sinne des Wortes ein bewegendes Jahr. Um am UN-Klimagipfel teilnehmen zu können, ohne Emissionen zu verursachen, überquerte sie auf einer Rennjacht den Atlantik.

Als der Gipfel wegen Unruhen in Chile nach Madrid verlegt wurde, bestritt sie die Rückreise nach Europa erneut unter Segeln - trotz der teilweise sehr ungemütlichen Bedingungen auf dem Ozean.

Miriam Krammer
Miriam Krammer
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