Stefan Kraft startet im Gegensatz zum Vorjahr ohne Wehwehchen in den Winter: „Körperlich bin ich topfit, ich könnte mich nicht besser fühlen.“ Dennoch tritt er vor Wisla auf die Euphorie-Bremse: „Ich bin noch nicht bei 100 Prozent mit dem Selbstvertrauen.“
Nach 13 Podestplätzen und drei WM-Medaillen wollte er beim Material mit einer neuen Bindung aufrüsten: „Ich habe eine Schwäche: dass ich den Sprung oben heraus schnell zerstöre und dadurch ein, zwei Meter an Höhe verliere.“
Altes Set-up
Ein Experiment, das nicht nach Wunsch aufging. Stefan kehrte knapp vor dem Auftakt zum bewährten Set-up zurück: „Weil die alte Bindung für mein Gefühl einfach effektiver ist.“
Nach einem Kraft-Akt mit einem Extratraining war er wieder die Nummer eins im österreichischen Team: „Ich bin ja schon fünf, sechs Jahre damit gehüpft.“ Das stellte er gestern in Wisla mit zwei gewonnenen Trainingsdurchgängen unter Beweis, in der Quali landete er auf Rang 16: „Der Sprung war leider nicht so ideal.“
Und damit ist der FC-Bayern-Fan auch in diesem Winter die größte ÖSV-Hoffnung: „Die Tournee ist wieder einmal großes Ziel und auch der Weltcup. Die Skiflug-WM in Planica ist sowieso etwas Besonders.“
Skisprung-Weltcup: Wisla: Einzel-Quali für Sonntag:
1. Geiger (D) 138,6 Punkte (133 m),
2. Peier (Sz) 132,8 (125,5), 3.
D. Huber (Ö) 128.0 (122),...
10. Aschenwald (Ö) 124,3 (119,5),
12. Hörl (Ö) 120,9 (127),
13. Schlierenzauer (Ö) 120,7 (119,5),
16. Kraft (Ö) 118,4 (113,5).
Nicht qualifiziert: 59. Hayböck (Ö) 81,6 (100).
Norbert Niederacher, Wisla, Kronen Zeitung








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