Aufregung nach Video

Opfer der Linzer Alkolenkerin: „Ging so schnell“

Christian Mittermair (57) aus Linz war der erste Autofahrer, der Montagfrüh von jener Alkolenkerin gerammt wurde, die binnen 45 Minuten vier Unfälle in der oberösterreichischen Landeshauptstadt baute. Die Frau flüchtete vom Unfallort. Mit der „Krone“ hat der 57-Jährige über die Szenen gesprochen.

„OÖ-Krone“: Sie waren das erste Opfer der Alkolenkerin ...
Christian Mittermair: Ich habe mit dem Auto vor einer Ampel in der Prinz-Eugen-Straße gehalten. Plötzlich ist sie mir, von der A7 kommend, seitlich reingekracht. Dann ist sie einfach weitergefahren.

Drei Autos hinter Ihnen stand ein Streifenwagen.
Die Beamten haben vom Crash nichts bekommen, mich stattdessen gefragt, warum ich nicht weiterfahre. Nach meiner Erklärung sind sie mit Blaulicht Richtung Goethestraße, haben die Frau aber nicht erwischt.

Wie hoch ist der Schaden an Ihrem Wagen?
Der liegt laut Werkstatt bei etwa 15.000 Euro. Zwei Türen und die Felge sind kaputt. Außerdem ist das Hinterrad verbogen.

Wie ging es Ihnen, als die Frau die Flucht ergriff?
Zuerst war ich verblüfft und dann sauer. Ich hab’ befürchtet, sie wird nicht gefunden. Es ging alles so schnell, ihr Kennzeichen hab’ ich nicht gesehen.

Wann haben Sie erfahren, dass die Frau noch drei weitere Unfälle verursacht haben soll?
Ich hab’ zufällig das Video (siehe oben) gesehen, auf dem ihre beiden letzten Unfälle zu sehen sind. Darauf hab’ ich ihr Auto erkannt.

Interview: Jürgen Pachner, Kronen Zeitung

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