Prinzip Hoffnung

Pensionswelle als Chance für Golfanlagen-Betreiber

Zweimal pro Woche steht er am Platz: „Ich bin leidenschaftlicher Golfer“, sagt Christoph Schilchegger, der mit seiner Open-Gruppe seit kurzem drei Anlagen in Oberösterreich betreibt. Kurios: Während vielen Firmen die anstehende Pensionswelle der geburtenstarken Jahrgänge Sorgen machen, freut er sich darüber.

„Putting Green“, steht auf einem grünen Schild, das den Weg zum Übungsplatz im Golfclub in Feldkirchen an der Donau weist. „Er ist wie unser Neun-Loch-Platz praktisch das ganze Jahr bespielbar“, sagt Christoph Schilchegger, der auf der 95 Hektar großen Anlage unweit der Badeseen insgesamt 27 Löcher anzubieten hat. Mit rund 1000 Mitgliedern ist Feldkirchen außerdem der größte Club der Open-Golf-Gruppe, zu der nun sieben Anlagen zählen - darunter neben Feldkirchen auch jene in Oberneukirchen und Pischelsdorf.

“Erwarten einen Zulauf“
Der Golf-Boom der 1980er und 1990er-Jahre in Österreich ist nur noch eine blasse Erinnerung. „Mit der Immobilienkrise 2008 begann der Abschwung, der bis zum heutigen Tag angehalten hat“, sagt Schilchegger. Trotzdem ist der 64-Jährige aus Eben im Pongau überzeugt, dass jetzt die Stunde für Golf schlägt: „Die geburtenstarken Jahrgänge erreichen jetzt das Pensionsalter. Dadurch erwarten wir jetzt einen Zulauf.“

Verletzungsarmer Sport
Als Freiluftsport hat Golf außerdem seine Vorteile; „Bei einer Runde kommt man auf zehn Kilometer, das ist wie ein ausgedehnter Spaziergang, dazu ist es absolut verletzungsarm.“

Barbara Kneidinger
Barbara Kneidinger
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