23.10.2019 15:00 |

„Nur ein paar Minuten“

Gangbetten: Empörung über Beschwichtigungsversuche

Mächtig Staub aufgewirbelt hat der „Krone“-Bericht über Gangbetten im Wiener Donauspital. Wie berichtet, hieß es, dass die Patienten nur ein paar Minuten auf einen Träger gewartet haben. Die große Mehrheit der „Krone“-Leser schenkt dem keinen Glauben und ist über die „Beschwichtigungsversuche“ empört.

Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) hat im „Krone“-Interview angekündigt, dass es keine Gangbetten mehr geben wird. Kurz darauf trudelten Fotos bei der „Krone“ ein. Nach der Antwort des Spitals kritisierte Hacker, dass die Bilder „nicht in Ordnung“ sind. Pikant allerdings: Das Donauspital verschickte diese Fotos selbst.

Viele Leser üben nun schwere Kritik an den Spitälern und an Hacker. „Nicht die Fotos sind nicht in Ordnung, sondern dass es immer noch Gangbetten gibt“, heißt es. Den Rechtfertigungsversuchen schenkt man kaum Glauben.

Drei Stunden am Gang
Vor allem, da das Spital einräumen musste, dass ein Patient mindestens drei Stunden auf dem Gang lag. „Man will uns nur beruhigen, dass jeder Patient gleich viel zählt“, so ein resignierender Leser-Kommentar.

Philipp Wagner, Kronen Zeitung

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