20.10.2019 06:00 |

Vorstoß der FPÖ:

„Gewalttätige Patienten sollen Behandlung zahlen“

Sicherheitsalarm in unseren Spitälern: Die Angriffe von Patienten auf Ärzte, Pfleger und Krankenschwestern nehmen zu. FPÖ-Parteichef Norbert Hofer kündigt gegenüber der „Krone“ nun einen Antrag im Parlament an: „Gewalttätige Patienten sollen die Kosten für die medizinische Behandlung selbst zahlen.“

Sprachliche und kulturelle Barrieren (Stichwort männliche Geringschätzung von Ärztinnen) sowie überfüllte Ambulanzen lassen die Aggressionen steigen. Die Gewalt in den heimischen Spitälern hat massiv zugenommen. Allein in den niederösterreichischen Landeskliniken gab es 2018 2600 Übergriffe auf Gesundheitspersonal. Und im Sommer sorgte die Messerattacke eines Patienten auf einen Oberarzt im Wiener SMZ Süd für Entsetzen. Der FPÖ-Parteichef plant nun einen gesetzlichen Vorstoß.

„Bestmöglich vor Gewalt schützen“
„Wenn man sich umhört, wird einem schnell klar, dass tätliche Angriffe vorwiegend von Ausländern und deren Angehörigen begangen werden. Hier muss in Zukunft rigoros vorgegangen werden, um unsere Ärzte, Schwestern, Pfleger, die Leben retten und uns wieder gesund machen, bestmöglich vor Gewalt zu schützen“, so Norbert Hofer.

Auch Kfz- oder Haushaltsversicherungen würden nicht zahlen, wenn der Versicherte ein Fehlverhalten zu verantworten hat oder falsche Angaben macht. Sollten die Gewalttäter Asylwerber sein, seien diese des Landes zu verweisen.

Christoph Budin, Kronen Zeitung

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