18.10.2019 12:47 |

Rote Schock-Aktion

Sozialistische Jugend sorgt für „Blutbad“ in Wien

Wer am Freitagvormittag über den Wiener Heldenplatz spaziert ist, wird sich bei diesem Anblick ziemlich erschreckt haben. Sieben junge Personen lagen regungslos und blutüberströmt auf dem Boden. Tatsächlich handelte es sich um Aktivisten der Sozialistischen Jugend, die mit Kunstblut und Waffenattrappen auf die türkische Militärintervention in Nordsyrien aufmerksam machen wollten. 

„Das Sterben in Nordsyrien muss aufhören“, so die Vorsitzende der Sozialistischen Jugend und künftige Nationalratsabgeordnete Julia Herr: „Uns geht es darum, dass keine Waffenlieferungen in die Türkei aus ganz Europa mehr möglich sind. Es braucht ein Embargo, wenn wir wirklich wollen, dass unschuldige Menschen in Nordsyrien nicht mehr durch europäische Waffen sterben müssen.“

„Zivile Opfer und Menschenrechtsverletzungen“
„Wir fordern von der internationalen Gemeinschaft, Flugverbotszonen über Nordsyrien einzurichten. Außerdem sollen Hilfsorganisationen in das Gebiet gebracht werden, damit den Menschen dort geholfen werden kann“, sagt Mamo Mirzani. Er ist Mitorganisator der Aktion „Defend Rojava“, welche über die österreichischen Grenzen hinaus für ein Ende der Gräueltaten in den kurdischen Gebieten eintritt: „Es gibt Berichte über zivile Opfer und Menschenrechtsverletzungen. Wir wollen mit dieser Aktion Sensibilität dafür schaffen.“

Markus Steurer
Markus Steurer
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Wien Wetter

Produktvergleiche

Alle Produkte sehen