Austria fehlt das Geld

Stöger: „Verträge, die wir nicht ändern können“

Die Krise der Wiener Austria hat nach der 2:5-Niederlage bei WSG Tirol im Cup eine neue Dimension erreicht. Am Werk sei eine Mannschaft gewesen, „die kein Herz hat, kein Leben in sich“, ätzte die violette Ikone Herbert Prohaska. Noch scheint bei den „Veilchen“ aber niemand in Panik zu verfallen. Sport-Vorstand Peter Stöger will bis zur Länderspielpause warten, ehe Bilanz gezogen wird. Fakt ist aber, dass der Kader nicht gerade schlank ist, die vorhandenen das Geld für die Verpflichtung von neuen Spielern binden.

„Wir haben befristete Spielerverträge, die wir nicht verändern können“, erklärte Stöger. Bis auf ganz wenige Ausnahmen wie Klein und Ivan Lucic (beide Sommer 2020) laufen demnächst keine Arbeitspapiere aus. Und an Christian Ilzer wolle er festhalten - länger als das seine Vorgänger bei früheren Austria-Trainern wohl getan hätten.

Am Samstag steht das Auswärtsmatch bei Spitzenreiter Salzburg auf dem Programm. „Das schwerste Spiel des Jahres“, so Florian Klein. Man gehe „nicht gerade mit Selbstvertrauen in die Partie“. So mancher Befürchtung zum Trotz, das Spiel könnte zweistellig für Salzburg ausgehen, will sich Stöger aber noch Zeit geben, um an fundamentalen Schrauben zu drehen. Erst „nach den Spielen in Salzburg und gegen Sturm werden wir Bilanz ziehen und unsere Strategie besprechen“, kündigte der Sport-Vorstand an.

Nur Mittelmaß
So bleibt auch für den violetten Hoffnungsträger nur eine schonungslose Analyse des Status quo übrig. „Ich habe bereits vor vier Wochen gesagt, dass wir Mittelmaß sind, und das wollten viele nicht hören“, sagte Stöger.

krone Sport
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Montag, 13. Juli 2020
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