23.08.2019 06:00 |

Gumpendorfer Straße

ÖVP fordert Alkoholverbot zum Schutz der Frauen

Was am Wiener Praterstern seit mehr als einem Jahr gut funktioniert, wünschen sich die ÖVP-Frauen auch für den Bereich bei der Gumpendorfer Straße im sechsten Gemeindebezirk: Die Lokalpolitikerinnen fordern rund um das Tageszentrum Jedmayer ein Alkoholverbot. Bezirksvorsteher Markus Rumelhart erteilt der Forderung aber eine Absage.

Es stinkt nach abgestandenem Bier und Tabak. Eine Gruppe verstellt den Weg zur U6-Station Gumpendorfer Straße. Es wird gestritten und geflucht. Suchtkranke lungern am Boden herum. Bei einigen gehen die Emotionen durch. Dazwischen bahnen sich Fahrgäste ihren Weg.

Die Stadt hat bereits eine neue Aufenthaltsmöglichkeit für das Klientel des Jedmayers eingerichtet, um die Situation bei der Öffi-Station zu entlasten. Zusätzlich sind mehr Polizei und Sozialarbeiter vor Ort.

„Der Bereich wird als Angstraum wahrgenommen“
„Das Maßnahmenpaket ist ein Schritt in die richtige Richtung, aus Sicht der Frauen aber zu wenig. Der Bereich wird sowohl von Anrainerinnen als auch von Öffi-Benutzerinnen als Angstraum wahrgenommen“, erklärt Martina Hammerer von den ÖVP-Frauen Mariahilf. „Wir fordern ein Alkoholverbot für diesen Verkehrsknotenpunkt“, ergänzt Obfrau Nina-Maria Wagner.

„Unsere neuen Maßnahmen haben sich bereits positiv ausgewirkt“, heißt es aus dem Büro vom Bezirksvorsteher Markus Rumelhart. Die Notwendigkeit eines Alkoholverbots sieht der SPÖ-Politiker nicht.

Kronen Zeitung

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