Langer Kampf

LH Stelzer protestierte schon 2000 gegen Temelín

Unter heftigen Protesten aus Oberösterreich, bis hin zu Grenzblockaden, wurde im Oktober 2000 der erste Reaktor im AKW Temelín gezündet. Atomgegner brauchen einen langen Atem: LH Thomas Stelzer war vor 19…Jahren schon dabei und wehrt sich auch als LH.

Im Jahr 2000 war der heutige LH Thomas Stelzer noch Landesobmann der Jungen ÖVP. Und als solcher mit seiner Parteijugend auch in den Widerstand gegen das südböhmische AKW involviert. Das Thema hat ihn bis heute nicht losgelassen, zumal das Atomkraftwerk nun bald schon 19 Jahre läuft.

Unterschriften für Stopp
Aktuell sammelt die ÖVP mit Frontmann Stelzer und seiner Homepage www.thomas-stelzer.at Unterschriften für einen Stopp der Ausbaupläne von Temelín und dem zweiten tschechischen AKW Dukovany. Zweites Thema ist der Ausbau erneuerbarer Energiequellen. 6100 Unterschriften wurden schon gesammelt, 10.000 sollen es werden.

Für Laufzeit-Obergrenze
Darüberhinaus fordert Stelzer ganz allgemein eine Laufzeitobergrenze für Atomkraftwerke und verpflichtende grenzüberschreitende Prüfverfahren bei Laufzeitverlängerungen (innerhalb der Obergrenze). Außerdem betont er: „Kein Atommüllendlager in der Nähe von Oberösterreich!“

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