15.08.2019 17:34 |

Fotos zeigten Stau

Elf Todesfälle: Strengere Regeln am Mount Everest

Hunderte Bergsteiger warten in Reih und Glied in gefährlicher Höhe, um den Mount Everest in Nepal zu erklimmen: Die Fotos, auf denen der tödliche Stau der Abenteurer zu sehen ist, gingen um die Welt. Für elf Alpinisten war der höchste Berg der Welt in der heurigen Saison binnen weniger Tage zur Todesfalle geworden - was jetzt zu strengeren Regeln führt. Die nepalesische Kommission, die auch die Todesfälle im Himalaya untersucht hat, macht sich nun für einen Höhenführerschein stark.

Die neuen Sicherheitsmaßnahmen bei der Besteigung des 8848 Meter hohen Berges sollen bald umgesetzt werden, sagte ein Mitarbeiter der Behörde am Donnerstag.

Das Komitee hat folgende Maßnahmen vorgestellt:

  • Bergsteiger müssen vorweisen, dass sie bereits zuvor einen 6500 Meter hohen Gipfel erklommen haben.
  • Anwärter für den 8848 Meter hohen Gipfel absolvieren vorab ein vernünftiges Training, um für die beschwerliche Tour körperlich fit zu sein.
  • Ohne ärztliche Genehmigung und eine Versicherung für einen Rettungseinsatz dürfen die Alpinisten den Berg nicht erklimmen.
  • Die Erhöhung der Besteigungsgebühr von bisher 11.000 auf 35.000 Dollar (gut 30.000 Euro).
  • Ein Kontingent von 150 Bergsteigern pro Tag.

Seit der Erstbesteigung 1953 haben mehr als 5000 Männer und Frauen den Everest erklommen. Mehr als 300 kamen dabei ums Leben.

 krone.at
krone.at
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Produktvergleiche

Alle Produkte sehen