20.07.2019 17:56 |

Beklagt sich bei WM

King: „Wir müssen gegen Dopingsünder antreten“

Lilly King, die US-amerikanische Olympiasiegerin auf 100 Meter Brust und vierfache Weltmeisterin, ist besorgt über die Haltung der Schwimmerkollegen gegenüber Dopingsünder bei der WM. Die Schwimmwettbewerbe beginnen am Sonntag in Gwangju.

Grund ihrer Besorgnis: Vor kurzem wurde der Olympiasieger aus China Sun Yang des Dopings überführt. Nachdem er aber seine Blutprobe zerstört hatte, wurde die Anklage gegen ihn fallengellassen. Sun Yang war schon für zwei Jahre gesperrte gewesen. „Wir haben gesehen, was passiert ist und können sagen, dass wir gegen Doping antreten. Ich weiß nicht, was ich dagegen tun könnte, aber es muss etwas getan werden “, sagte King. „Es ist traurig, dass wir alle hier bei der diesjährigen Wasserweltmeisterschaft gegen Dopingsünder antreten müssen.“

Der australische Daily Telegraph hat einen durchgesickerten Bericht über Sun Yangs (oben im Bild) FINA-Anhörung aus dem Jahr 2014 veröffentlicht. Der Chinese sagte, dass sich die Dopingkontrolleure nicht ausweisen konnten und er deshalb seine Proben vernichtete.

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