Kommenden Dienstag kommt es nämlich unter der Leitung des Vorarlberger Landesrates Erich Schwärzler (ÖVP) zu einem Treffen der Bauern mit ÖBB-Vertretern. "Ein Tag der Entscheidung, denn bei einem Scheitern der Gespräche wird wohl im Lebensministerium der fix und fertige Wasserrechtsbescheid aus der Schublade geholt. Darin ist auch die Enteignung aller Bauern enthalten", weiß Christoph Walder (WWF).
Die Bauern, die die Ableitung von jährlich 24 Millionen m³ Wasser aus den Lech-Zuflüssen hinnehmen sollen, geben sich kämpferisch: "Wir wollen unsere Gebirgsbäche an die nächste Generation weitergeben und lassen nicht zu, dass ein Großkonzern damit Geschäfte macht", sagt Josef Nessler von der Alpgemeinschaft Pazüel-Tritt. Der Lech würde im Falle der Bachableitungen rund 12 % seines Wassers (Winter 6%) verlieren.
von Andreas Moser, Tiroler Krone
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