13.06.2019 06:00 |

Im „Scheunen-Stil“

Vassilakous Markthalle: Es gibt schon die Pläne

Mit diesem Vorschlag könnte uns Maria Vassilakou (Grüne) noch ein schönes Abschiedsgeschenk hinterlassen: Die Noch-Vizebürgermeisterin äußerte im „Krone“-Interview die Idee einer zentralen Markthalle nach internationalem Vorbild. Ein Publikumsmagnet für Wiener und Touristen. Und die Stadt ist nicht abgeneigt.

Regionale Produkte, beste Gastronomie, freie Flächen für die Wiener - und das alles in einer Markthalle aus Glas im „Scheunen-Stil“. Vassilakou hat kurz vor ihrer Amtsübergabe am 26. Juni die Idee einer solchen Halle geäußert und der „Krone“ auch die ersten Pläne präsentiert. In anderen Städten sind solche Orte längst zu Sehenswürdigkeiten geworden - etwa in Rotterdam, Stockholm oder Kopenhagen.

Urbanität mit Regionalität verbinden
„Den Wunsch nach einer Markthalle für Wien habe ich schon hundertmal gehört. Egal wo ich in Wien unterwegs bin, der Vorschlag kommt fast immer von irgendwem“, so Vassilakou. Ihre Idee beinhaltet: Urbanität wird mit Regionalität verbunden, es soll noch einen Architektenwettbewerb geben, Hochbeete und viel Abwechslung. Neben fixen Ständen wäre auch Neues (Pop-up-Strategie) denkbar. Und wohin? Von der Seestadt Aspern bis Rothneusiedl gibt es viele Möglichkeiten.

Sima: „Wir haben es uns vorgenommen“
Und die Stadt ist dafür offen. Die für die Märkte zuständige Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) kennt diese Pläne zwar nicht, sagt aber: „Wir haben es uns grundsätzlich vorgenommen, eine Halle am Nordbahnhof käme infrage. Die Markthalle sollte aber ein Privater betreiben und nicht im Rahmen der Marktordnung. Einen Zeitplan gibt es noch nicht.“

Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke (SPÖ) will zuerst konkrete Konzepte sehen und dann über die Finanzierung reden. Vassilakou-Nachfolgerin Birgit Hebein: „Ich weiß, dass es Vassilakous Wunsch ist. Schau ma mal.“

Michael Pommer, Kronen Zeitung

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