22.05.2019 07:37 |

Er wurde 70 Jahre alt

Niki Lauda: Die letzten Monate unserer F1-Legende

Es war eine Nachricht, die am Dienstag die ganze Welt schockierte: Niki Lauda ist im Alter von 70 Jahren verstorben. Der Tod der österreichischen Formel-1-Legende hat bestürzte Reaktionen aus Sport, Politik und darüber hinaus hervorgerufen. In den letzten Monaten verschlechterte sich der Zustand von Lauda immer mehr. Der Wiener war am Montag in der Universitätsklinik Zürich friedlich entschlafen.

„Ich musste die ganze Mannschaft mit einem Weckruf aufwecken“ - Lauda analysierte noch im Juni 2018 im krone.at-Sportstudio messerscharf die Saison und die Performance „seiner“ Silberpfeile. Danach verschlechterte sich sein Gesundheitszustand rapide.

Seinen letzten Auftritt an der Rennstrecke hatte Lauda am 8. Juli 2018 in Silverstone. Nach einer schweren Lungenkrankheit unterzog sich Lauda im AKH am 2. August einer Lungentransplantation. Auslöser war eine hämorrhagische Alveolitis, eine Entzündung der Lungenbläschen mit Einblutungen.

Der schwere Eingriff verlief den Umständen entsprechend gut. Zwölf Wochen nach der OP resümiert sein behandelnder Chirurg Walter Klepetko: „Der Motor brummt wieder, am Fahrgestell müssen wir noch ein bisschen arbeiten.“ Lauda begab sich in Reha.

Im November wandte sich Lauda mit einer Botschaft an die Mitarbeiter seines Mercedes-Teams. Lauda reagierte damit auf eine Aktion der Crew des Rennstalls, die ihrem rekonvaleszenten Aufsichtsratschef Grüße geschickt hatte.

Grippe und Probleme mit Spenderniere
Am 6. Jänner gab es einen Rückschlag. Es wurde bekannt, dass Lauda mit einer Grippe wieder im AKH auf der Intensivstation liegt. Viruserkrankungen waren für den früheren Rennfahrer potenziell gefährlich, da sein Immunsystem wegen der Lungentransplantation heruntergefahren und neu aufgebaut worden war. Nach zwei Wochen konnte er das Krankenhaus jedoch wieder verlassen.

Im Februar - wenige Tage vor seinem 70. Geburtstag - befand sich Lauda weiter auf dem Weg der Besserung. „Es geht bergauf. Er ist hart am Arbeiten“, sagte sein Sohn Mathias Lauda. Sein Vater verbringe bis zu sechs Stunden täglich in der Reha in Wien, um seinen Körper zu kräftigen. „Er kämpft wie ein Löwe.“

Anfang Mai dann der erneute Rückschlag. Eine seiner Spendernieren bereitete offenbar Probleme. Im Kreise seiner Familie schlief Lauda am 20. Mai schließlich in der Universitätsklinik Zürich ein.

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