Video-Botschaften

Hirscher und Feller verabschieden Schörghofer

Wintersport
02.05.2019 07:46

Mit emotionalen Video-Botschaften haben sich die Ski-Stars Marcel Hirscher und Manuel Feller via Facebook von ihrem langjährigen Team-Kollegen Philipp Schörghofer verabschiedet. Der 36-jährige Salzburger hat im Zuge eines Pressetermins in Obertauern das Ende seiner aktiven Skikarriere verkündet. 

Viele Jahre waren sie Weggefährten, doch jetzt trennt sich ihr gemeinsamer Weg. Philipp Schörghofer hat am Montag das Ende seiner aktiven Skikarriere verkündet. Der 36-jährige Salzburger galt als Riesentorlaufspezialist, seinen einzigen Weltcupsieg feierte er in dieser Disziplin 2011 in Hinterstoder. 

Mit einem emotionalen Video meldete sich Skistar Marcel Hirscher aus dem Heimaturlaub bei seinem aus dem Rennsport scheidenden Kollegen: „Ich möchte mich bei dir bedanken, was ich alles hab lernen dürfen von dir“, sagte Hirscher. „Es war eine spannende Zeit. Wir zwei sind von der ersten bis zur letzten Stunde den gemeinsamen Weg gegangen. Du wirst mir sicherlich fehlen!“

Manuel Feller hingegen glaubte bei Schörghofers Rücktritt sogar an einen Scherz. „Ist das dein Ernst“, fragt der Slalom-Star aus dem Urlaub in Jamaika grinsend. „Du kannst mich doch nicht den ganzen Sommer mit diesen Verrückten allein lassen. Aber so ist jetzt nun einmal. Danke, dass ich mit dir die Pisten teilen durfte. Jetzt kommt für dich die schöne Zeit. Alles Gute.“

Im Weltcup war der Team-Weltmeister von 2013 wegen Knieproblemen seit Ende 2017 nämlich kaum noch gestartet, seine „Comeback“-Saison musste er vergangenen Winter vorzeitig beenden. Schörghofer war 2006 erstmals im Weltcup angetreten und mehrmals am Sprung zum ganz großen Durchbruch gewesen. Sechs Podestplätze inklusive einem Sieg war letztlich die Ausbeute von 100 Weltcup-Starts. WM-Gold (2013) und Silber (2011) mit dem Team sowie Einzel-Bronze 2011 - ebenfalls im Riesentorlauf - steht bei Titelkämpfen auf seiner Habenseite. Im WM-Riesentorlauf 2017 in St. Moritz war Schörghofer aussichtsreicher Halbzeit-Zweiter hinter Marcel Hirscher gewesen, dann aber auf Platz fünf zurückgefallen.

(Bild: GEPA, krone.at-Grafik)

Nach der WM-Saison war wegen eines akuten Knorpelschadens im Knie als Folge eines Sturzes dann aber lange Rennpause. Auch der Nominierung für Olympia 2018 in Südkorea konnte der Filzmooser nicht nachkommen. Vergangenen Winter kehrte er nach 20 Monaten zwar nochmals für sechs Rennen auf die Weltcup-Bühne zurück, danach war wegen eines Bandscheibenvorfalls aber endgültig Schluss. Auch deshalb wollte Schörghofer nun nochmals in einem Ziel abschwingen.

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(Bild: KMM)



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