Große Sensation

Der “Kindergarten” feierte – erster Sieg über Ried

Kärnten
21.03.2010 12:17
Gegen zwei Teams, Ried und Rapid, hat unsere Austria Kärnten noch nie gewonnen – der vorletzte weiße Fleck auf der Abschussliste ist seit Sonntag getilgt: 1:0 über die so routinierten, ausgepufften Rieder. Ermöglicht durch das zweite Bundesliga-Tor von Stefan Hierländer – der im Finish eine Rote sah. Der letzte Angstgegner rückt nun Samstag an: Rekordmeister Rapid.

Auch das ist Fußball! Mit weit hochkarätigeren, nominell weit stärkeren Teams ist die Austria drei Jahre lang diesem "historischen" ersten Sieg über Ried nachgerannt – und hat bei elf Versuchen doch nur vier magere Remis heimgetragen. Geklappt hat es am Sonntag mit einem wahren "Jungbrunnen", mit sechs Spielern aus dem eigenen Nachwuchs in der Startelf.

Durchschnittsalter: 23,4 Jahre
"Wenn du in die Kabine schaust, glaubst du, du siehst einen Kindergarten", grinste Kapitän Andi Schranz, der wieder einen fabelhaften Job getan hatte, nachher. "Umso stolzer musst du auf diesen Sieg sein." Ein Erfolg, den ein Jungspatz fixierte: Stefan Hierländer (für den Manager Max Hagmayr schon ein Plätzchen in Italien sucht!) verlängerte einen Dollinger-Freistoß zum Goldtor ins Netz (31.). Wobei am langen Eck auch noch Pink den Ball kurz am Fuß gefühlt hatte.

"Hierli" sieht rot
Am Ende einer Partie, in der Ried optisch mehr vom Spiel hatte, die kampfstarken, disziplinierten Kärntner aber große Gefährlichkeit, große Chancen nie zuließen, stand Hierländer noch einmal im Brennpunkt. Nach einem Gerangel mit Lexa kam es zu einem Bodenkampf wie im Judo, aus dem sich "Hierli" losriss, der Rieder theatralisch die Hände vors Gesicht schlug – und der ansonsten gute Referee Harkam ("Ich hab eine Tätlichkeit gesehen!") dem Kärntner Rot zeigte. So muss er am Mittwoch Wiener Neustadt vergessen.

von Conny Lenz und Ewald Türmer, "Kärntner Krone"

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