Mo, 18. März 2019
16.03.2019 09:14

„Dancing Stars 2019“

Weichselbraun startet Show im dekolletierten Kleid

Der Ballroom hat endlich wieder geöffnet. Wochenlang haben sich die neuen TV-Tänzer vorbereitet - seit Freitagabend zeigen sie nun ihr Können. Doch die ersten bewundernden Blicke zog dieses Mal die schwangere Moderatorin Miriam Weichselbraun auf sich. Sie hat für den Showstart ein traumhaftes rotes Kleid mit tiefem Dekolleté mit Netzteil gewählt, das durchaus sexy Einblicke gewährte. 

Das ORF-Tanzevent „Dancing Stars“ startete am Freitag in die mittlerweile zwölfte Runde. Wie immer souverän moderiert von Mirjam Weichselbraun und Klaus Eberhartinger. Weichselbraun erschien in einem gewagten roten Kleid mit neckischem Netzdekolleté und machte damit sogar der offenherzigen Jurorin Karina Sarkissova ernstlich Konkurrenz.

Denn auch diese setzte auf Sexappael in einem reizvollen silbernen Kleid mit Federnrock.

Wochenlanges Training
Wochenlang hatten sich die neun Kandidaten zuvor im Tanztraining geschunden, jetzt durften Schauspielerin Sunnyi Melles, ihre Kollegen Michael Schottenberg und Martin Leutgeb, Ski-Doppelweltmeisterin Elisabeth Görgl, Ex-Kicker Peter Hackmair, Comedian Soso Mugiraneza, Box-Weltmeisterin Nicole Wesner, Ex-Politiker Stefan Petzner und Sängerin Virginia Ernst live zeigen, was sie bereits gelernt haben.

„Sie sind ein Lippizaner“
Den Anfang machten Peter Hackmair und Julia Burghardt mit einem Walzer zu „Kiss from A Rose“. „Ich finde, dass ihr ein sehr schönes und sympathisches Paar seid. Die Haltung von Peter könnte besser sein. Es ist nicht schlecht für den Anfang, aber natürlich noch verbesserungswürdig“, fand Juror Dirk Heidemann.

Karina Sarkissova war auch nicht ganz zufrieden: „Es sah noch etwas steif aus. Ihr Körper ist aber fit, Sie sind ein junger Lipizzaner. Das war eine solide Leistung, gratuliere.“ Von der Jury gab es insgesamt 19 Punkte, die in die nächste Show, in der die erste Abwahl stattfindet, mitgenommen werden.

„Auftakt mit Elan“
Viel Power und starken körperlichen Einsatz zeigten Lizz Görgl Lizz Görgl und Thomas Kraml bei ihrem Cha-Cha-Cha zu  „What a Feeling“.  Freilich ohne an „Flashdance“ auch nur bei Weitem heranzukommen. 

Der gestrenge Juror Balázs Ekker war aber gnädig: „Das war ein super Auftakt mit Elan! Technisch war es eine hochwertige Choreografie, aber im letzten Teil ward ihr aus dem Takt.“ Das sah auch Nicole Hansen so, sie lobte aber: „Ein sehr guter Start!“ 25 Punkte gab es von der Jury.

„Nicht schlecht für einen alten Mann“
Michael Schottenberg und Conny Kreuter überzeugten die Jury beim Walzertanzen zu den Klängen von „Kommissar Maigret“. „Ich bin verliebt und hin und weg“, schwärmte Karina Sarkissova. „Nicht schlecht für so einen alten Mann, Sie sehen mindestens 30 Jahre jünger aus“, scherzte Balázs Ekker. Belohnt wurde der Auftritt mit 24 Punkten.

„Grauenvoll“
Als nächstes tanzte Soso Mugiraneza mit Newcomerin Helene Exel einen Cha-Cha-Cha im glitzernden Paradiesvogel-Outfit. „Grauenvoll“, fand Ekker den Auftritt des Comedian. 

Auch Dirk Heidemann und Nicole Hansen konnte er nicht überzeugen. Hansen erklärte: „Deine Beine waren ziemlich locker, aber leider war auch fast alles außer Takt.“ Auch Juror Dirk war ein „bisschen enttäuscht“: „Es war steif, die Schritte waren falsch“. Sein Tipp: „Versuch‘ beim nächsten Vortanzen, das Gehirn auszuschalten. Nervosität killt jede Kreativität und Freiheit.“ Es reichte nur für 13 Punkte.

„Bester Tanz des Abends“
Nicole Wesner zeigte mit Dimitar Stefanin einen schwungvollen Walzer zu „Chim Chim Cheree“ aus „Mary Poppins“. Die Jury war begeistert. Balázs Ekker kommentierte: „Ich hab nicht gewusst, was ich erwarten kann, aber du hast mich überrascht.“ Nicole Hansen meinte, es sei der „bis jetzt beste Tanz des Abends“ gewesen, was auch mit 28 Punkten belohnt wurde.

„Das war feengleich“
Sunnyi Melles tanzte mit Florian Vana und verriet, dass sie das immer wollte. Fürs Ballett sei sie früher zu groß gewesen. Die Jury war begeistert von der Schauspielerin. Nur „untenrum“ sei noch ein bisschen Verbesserungsbedarf, fand Nicole Hansen. Heidemann war entzückt: „Was ich da gesehen habe, war feengleich. Es war rhythmisch einwandfrei, herzlichen Glückwunsch.“ Auch Sarkissova schwärmte: „Sie sind eine Ballroom-Fee. Sie bringen eine besondere Magie mit sich.“ Punkte gab es mit 19 trotzdem nicht so viele.

Aufs Atmen vergessen
Zu „What‘s New Pussycat“ schwang Stefan Petzner mit Roswitha Wieland das Tanzbein. Wofür er atemlos von seiner Tanzpartnerin ein dickes Lippenstiftbussi auf die Stirn bekam. Hansen riet ihm, beim nächsten Mal nicht aufs Atmen zu vergessen. 

Hansen merkte noch an: „Die Bewegungen müssen noch fließender werden, aber sonst eine solide Vorstellung.“ Auch Dirk Heidemann machte die Atmung des PR-Beraters Sorgen: „Es schien so, als hättest du am Anfang des Tanzes ein- und erst am Ende ausgeatmet. Da musst du noch lockerer werden.“ 13 Punkte nimmt das Paar mit in die nächste Show.

„Beine besser unter Kontrolle bekommen“
Martin Leutgeb und Manuela Stöckl gingen mit einem Cha-Cha-Cha zum „The Shoop Shoop Song“ an den Start. Hansen warnte: „Achtung Martin, das Lied ist nicht schneller fertig, wenn du schneller tanzt.“ Sarkissova klatschte dem Schauspieler: „Sie waren der Einzige, der Gesicht und Körper gleichzeitig unter Kontrolle hatte. Ekker hingegen war streng: „Ausstrahlung ist nicht alles. Sie müssen die Beine noch besser unter Kontrolle bekommen.“ Von der Jury gab es 26 Punkte.

„Schöne Harnonie“
Den letzten Tanz des Abends zeigten Virginia Ernst und Alexandra Scheriau, das erste Frauenpaar bei „Dancing Stars“: Sie tanzten Wiener Walzer zu „Everybody Hurts“. „Eure Harmonie finde ich sehr, sehr schön“, freute sich Hansen über den Auftritt. Heidemann erklärte: „Tänzerisch war das von der Haltrung her fast mit das Beste, was ich gesehen habe.“ Freuen konnte sich das Paar über 27 Punkte.

Das große Finale der Tanzshow steigt am 10. Mai. Zuletzt konnte ORF-Moderator Martin Ferdiny 2017 den Sieg für sich verbuchen und den Titel „Dancing Star“ erringen. Die erste Ausgabe der Show im Jahr 2005 gewann Musikmanagerin Marika Lichter.

Pamela Fidler-Stolz
Pamela Fidler-Stolz

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