Mi, 20. März 2019
16.03.2019 06:00

„Ständig hingefallen“

Michael J. Fox: Schwere Probleme mit Rückenmark

Als wäre er mit seiner Parkinson-Erkrankung nicht schon genug gestraft. Michael J. Fox verriet jetzt, dass er sich auch noch mit einem anderen ernsthaften Leiden herumplagen muss.

Laut einem Interview mit dem „New York Times Magazin“ laboriert der 57-Jährige an einem schweren Problem mit seinem Rückenmark - das sich in letzter Zeit akut verschlimmert hatte: „Ich habe das Problem schon lange und es kehrte immer wieder zurück. Ich hatte dann weniger Gefühl in meinen Beinen und konnte mich schlecht bewegen. Doch dann fing ich plötzlich an, ständig hinzufallen.“

„In der Küche gestolpert“
Es wurde so schlimm, dass der „Zurück in die Zukunft“-Star eine Operation brauchte. Fox musste nach dem Eingriff eine intensive Physiotherapie machen, um wieder normal laufen zu können.

Doch sein Leidensweg war nicht zu Ende. Fox: „Es sah so gut aus, dass ich sogar eine neue Rolle angenommen habe. Doch kurz bevor es losging, bin ich morgens in der Küche gestolpert und hingeknallt. Ich habe mir meinen Arm gebrochen. Der Knochen musste mit einer Metallschiene und 19 Nägeln zusammengeflickt werden.“

Neues Medikament
Fpx‘ Stiftung versucht weiter, eine Heilung für Parkinson zu finden. Ein neues Medikament auf dem Markt, das als Inhalationsmittel verabreicht werden kann, gibt ihm Hoffnung: „Man ist als Parkinsonkranker manchmal wie gelähmt. Ich könnte dann mit brennendem Fuß und einem Glas Wasser in der Hand regungslos dasitzen und nur denken, wie schön wäre es, wenn ich das löschen könnte. Mit den Inhalierspray kann man diese Lähmung aufheben.“

Falsche Hoffnung“
Fox schreibt zurzeit an einem neuen Buch (er hat bereits drei Memoiren geschrieben, die alle Bestseller wurden). Darin beschäftigt er sich mit der Frage: „Gebe ich Menschen falsche Hoffnung?“ Weil er durch seine Rückenmarksverletzung kapiert habe, dass es anderen Kranken noch sehr viel schlechter gehe als ihm: „Ich hatte mich mit meinem Zustand abgefunden. Aber es geht halt noch viel schlimmer. Wenn man nicht mehr laufen kann und Tag und Nacht Hilfe braucht. Ich habe ein dunkles Tal durchgemacht und versuche jetzt einen anderen Weg zu finden, Parkinson-Patienten aufzumuntern.“

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