31.01.2019 09:00

Kaviar-Produzent:

Störe um 50.000 Euro in Lichtenberg gestohlen

„Die Fische sind unverkäuflich, es gibt österreichweit nur drei Kaviar-Produzenten“ – Thomas Stadler (52) aus Neuhofen/K. muss den Verlust von 400 seiner wertvollen Störe, die er in Lichtenberg aufzieht, verkraften. Der „Fleischwert“ der Flossenträger beträgt 50.000 Euro, die Fischeier, der Kaviar, sind vielfach wertvoller.

„Wir sind mitten im Naturschutzgebiet, da kommst du nur mit einem Allradtraktor hin“, ist Thomas Stadler sicher, dass es eine von langer Hand geplante Aktion war. Mit Sabotageakten hat die Fischzucht, die der Motorradhändler seit 2014 hier betreibt, ständig zu tun. Doch jetzt kamen – wie auf den Wildkameras zu sehen ist – zumindest drei Diebe, die mit Keschern den 1000 Quadratmeter großen Teich zur Hälfte leerten. „Störe sind sehr neugierig, lassen sich etwa durch das Licht einer Taschenlampe anlocken. Dann musst du nur mit dem Kescher durchgehen“, erklärt Stadler. Fische von 70 Zentimeter bis 2,5 Meter Größe sind weg, wurden vermutlich in einen anderen Teich gebracht.

Ein Kilogramm Kaviar: 15.000 Euro
Als der Züchter jetzt den Teich abließ, um einen Schaden zu reparieren, bemerkte er den Diebstahl. Die Natur-Zuchtanlage für die Knochenfische ist einzigartig in Österreich – hier gelang auch die Produktion von weißem Kaviar vom Albino-Stör – Kilopreis: ab 15.000 Euro.

Markus Schütz, Kronen Zeitung

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