Akute Personalnot:

Oberösterreich ändert Richtlinien in der Pflege

Nach den Weihnachtsferien erwacht ab Montag Oberösterreichs Landespolitik wieder. Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) packt gleich zum Start ins neue Jahr das brisante Thema Pflege an. Die Zeit drängt: Aufgrund der ständig wachsenden und immer älter werdenden Bevölkerung werden bis 2025 in Oberösterreich 1600 zusätzliche Kräfte in der Pflege benötigt. Bereits heuer klafft eine Lücke von 250 Vollzeitbeschäftigten.

Sofort-Maßnahme wird auf Schiene gebracht
Deshalb müssen Sofort-Maßnahmen her. Eine davon wird am Donnerstag im Unterausschuss Pflege auf Schiene gebracht. Und zwar sollen Pflegeassistenten mit einer einjährigen Ausbildung auch im mobilen Bereich eingesetzt werden dürfen. Dafür bedarf es einer Änderung der „Richtlinie zur Förderung professioneller sozialer Dienste in OÖ“, die aus 2006 stammt. Noch ist – nur in Oberösterreich – der Einsatz von Pflegeassistenten in der Hauskrankenpflege oder bei der Unterstützung Hilfsbedürftiger in den eigenen vier Wänden nicht erlaubt.

Große Entlastung für die Fachsozialbetreuer
Ebenso dürfen Helfer auch im stationären Bereich nicht arbeiten, es sei denn, es erfolgt gleichzeitig eine Aufschulung zum Fachsozialbetreuer Altenarbeit. Stelzer: „Wir schaffen nun mehr Flexibilität, mehr Berufsmöglichkeiten, erhöhen die Durchlässigkeit zum Gesundheitssystem und entlasten die Fachsozialbetreuer durch Nachbesetzung offener Stellen, die derzeit nicht besetzt werden können, weil keine Bewerber zur Verfügung stehen!“

Auch grenznahe Gebiete profitieren
Darüber hinaus profitieren nun auch grenznahe Gebiete. Da künftig etwa auch Assistenten aus Salzburg im Innviertel arbeiten dürfen.

Mario Zeko
Mario Zeko
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