19.12.2018 06:20 |

Abhöraktionen

Mafia-Krimi: Jetzt auch Waffenhändler in Haft

Im November gelang der italienischen Polizei ein europaweiter Schlag gegen die Mafia. Auch in Österreich wurden, wie berichtet, insgesamt 37 Millionen Euro illegales Vermögen beschlagnahmt. Im Zuge dieser umfassenden Ermittlungen sollen die Beamten auch auf einen Unterkärntner Waffenhändler aufmerksam geworden sein, der vergangene Woche verhaftet wurde ...

Wie berichtet, gelang es der italienischen Polizei bereits im November, ein 70-köpfiges internationales Mafia-Syndikat zu sprengen. Der Cosa-Nostra-Clan soll mit illegalem Glücksspiel rund 4,5 Milliarden Euro gescheffelt haben. Um das Geld weißzuwaschen, wurde auch in Österreich fleißig investiert. Insgesamt konnten österreichische Fahnder 37,3 Millionen Euro Finanzvermögen der sizilianischen Mafia einfrieren.

Waffenhändler im Visier
Im Zuge dieser Ermittlungen seien die Beamten auch auf den Unterkärntner Waffenhändler und seinen Vater aufmerksam geworden, heißt es. Nach Abhöraktionen erfolgte vergangene Woche die Festnahme der beiden Männer und eines Mitarbeiters. Bei einer Durchsuchung wurden unzählige Unterlagen beschlagnahmt. Weder Staatsanwaltschaft noch Polizei äußern sich zu den laufenden Ermittlungen. Für die Verhafteten gilt die Unschuldsvermutung.

 krone.at
krone.at
Kommentare

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter