Notprogramm:

„Steinzeit-Alarm“ bei Polizei wegen Computer-Panne

„Dann gehen wir halt wieder heim!“ – einen sprunghaften Ausschlag in der Zeitausgleich-Statistik gab’s am gestrigen Freitag bei der Oberösterreichischen Polizei. Grund dafür war, dass wegen einer Computer-Panne schon den zweiten Tag die Exekutive quasi in die „Steinzeit“ zurückkatapultiert worden war.

Das „PAD“- System ist für die Polizisten quasi die Allzweckwaffe. Hier wird alles protokolliert, archiviert und dokumentiert. Und hier liegen auch die Akten der einzelnen Beamten. In ausgedruckter Form gibt’s kaum noch etwas, auch wegen dem Datenschutz. Dumm nur, dass das „PAD“ seit seiner Einführung regelmäßig „spinnt“. Da gehen auf mysteriöse Art und Weise Dokumente unauffindbar verloren oder es stürzt mitten in der Vernehmung ab.

Probleme „anwenderbedingt“
Auf Beschwerden seitens der Beamten reagierte man beim Innenministerium nicht gerade freundlich, in einem Rundmail an alle hieß es, „dass 80 Prozent der Probleme anwenderbedingt sind“. „Man hat uns deutlich gemacht, dass wir zu dumm dafür sind“, waren die Beamten verärgert. Am Donnerstag gegen 11 Uhr passierte der Supergau: In Oberösterreich und auch in NÖ fiel das System total aus und war auch zur Redaktionsschluss am Freitag noch außer Dienst. Die Beamten fuhren ein Notprogramm, um zumindest Anzeigen aufnehmen zu können. Viele Polizisten, die für normal Schreibtischarbeit in den Inspektionen erledigen, nahmen Zeitausgleich, weil sie ohnehin zur Untätigkeit verdammt waren.

Markus Schütz/Kronen Zeitung

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