14.12.2018 11:52 |

Siebenkampf-Hammer

Ivona Dadic und Co. sind die Nummer eins der Welt

Super-Erfolg für Österreichs Leichtathletik! Die rot-weiß-roten Siebenkämpferinnen, angeführt von Hallen-Vizeweltmeisterin Ivona Dadic, belegen im Nationen-Ranking erstmals weltweit den ersten Platz - vor der Leichtathletik-Großmacht USA!

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Dies steht nach Auswertung der Weltjahresbestenliste der IAAF fest. Ausschlaggebend für dieses Ranking ist der Durchschnittswert der drei Jahresbestleistungen der jeweils besten Siebenkämpferinnen. In die Wertung kamen für Österreich Ivona Dadic (Österreichischer Rekord von 6552 Punkten), die heuer neben Silber bei der Hallen-WM in Birmingham großartige Vierte bei der EM in Berlin geworden ist, Verena Preiner (6337) und Junioren-Vizeweltmeisterin Sarah Lagger (Unter 20-Rekord mit 6225 Punkten). Dieses Trio kam damit, wie der ÖLV auf seiner Homepage veröffentlichte, insgesamt auf 19114 Punkte, was einen Durchschnitt von großartigen 6371 Punkten ergibt.

Damit liegen die rot-weiß-roten Athletinnen zum Jahresende sogar deutlich vor den Leichtathletik-Großmächten USA (Durchschnitt 6327), Deutschland (6312) und Großbritannien (6224).

So setzte sich der Aufstieg der österreichischen Siebenkämpferinenn in den letzten Jahren unaufhaltsam bis zur absoluten Spitze fort. 2014 lagen sie in der weltweiten Jahresbilanz noch auf dem 26. Platz. Im Folgejahr waren sie 17., dann kletterten sie auf Rang 8 und im Vorjahr auf Platz 5. Jetzt also die Nummer 1!

„Kein Zufall“
„Diese Entwicklung ist kein Zufall, sondern Lohn unserer Verbandsinvestitionen vor allem im Trainerbereich und der sehr guten Unterstützung durch die Projekt Olympia-Förderung des Sportministeriums“, wird ÖLV-Sportdirektor Gregor auf der ÖLV-Homepage zitiert.

Für die USA kamen Erica Bougard (6725), Allison Reaser (6144) und Alex Cochenour (6111) mit insgesamt 18980 Punkten in die Wertung (Durchschnitt 6327). Hinter Deutschland (Durchschnitt 6312) und Großbritannien (Durchschnitt 6224) mit Fünfkampf-Weltmeisterin Katarina Johnson-Thompson folgten Belgien (6222) mit Nafissatou Thiam (heuer Europameisterin) und die Ukraine (6106).

Olaf Brockmann

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