Biathlon-Weltcup

Eder und Eberhard verpassen Podest knapp

Wintersport
09.12.2018 13:08

Simon Eder und Julian Eberhard haben im Verfolgungsrennen des Biathlon-Weltcups in Pokljuka Spitzenplätze belegt. Das ÖSV-Duo klassierte sich am Sonntag in einer spannenden Entscheidung auf den Rängen vier und fünf. Auf das Podest fehlten Eder knapp 15 Sekunden. Der Sieg ging an den Norweger Johannes Thingnes Bö, der sich 0,1 Sekunden vor dem Franzosen Quentin Fillon Maillet durchsetzte.

Eder hatte sich nach dem neunten Platz im Sprint Hoffnungen auf ein weiteres Topresultat im ersten Verfolgungsrennen der Saison gemacht. Der Salzburger lieferte schließlich eine starke Laufleistung ab und blieb am Schießstand fehlerlos. Eberhard agierte in der Loipe ebenfalls überzeugend. Von Platz 15 ins Rennen gegangen, musste der Salzburger nur einen Fehlschuss anschreiben lassen und war schlussendlich alleine auf die Verfolgung bezogen Zweischnellster hinter Fillon Maillet.

Dritter wurde der Russe Alexander Loginow (+1,9 Sek.). Eder lag 16,1 Sekunden hinter Bö, Eberhard hatte 25 Sekunden Rückstand. Felix Leitner erreichte mit Rang 21 ebenfalls ein gutes Ergebnis, Tobias Eberhard wurde 46. Aus erfreulichem Grund nicht dabei war Dominik Landertinger. Der Tiroler wurde am Samstag erstmals Vater, Freundin Marion brachte einen Buben zur Welt.

Julian Eberhard (Bild: AP)
Julian Eberhard

Für Eder war es im vierten Rennen der noch jungen Saison der vierte Platz in den Top Zehn. Den Sonntag bezeichnete der 35-Jährige als „besten Tag der Woche“. Dosiertes Risiko sei der Weg zum Ergebnis gewesen. „Ich habe nicht viel riskiert, das hat sich ausgezahlt. In der letzten Runde ist Richtung Podium nichts mehr gegangen, aber auch die Verfolger konnte ich gut auf Distanz halten“, berichtete Eder.

Eberhard machte die entscheidenden Ränge nach vorne in seiner Schlussrunde gut. „Ich bin vom ersten bis zum letzten Meter Vollgas gegangen, auch die Trefferquote war hoch. Ich bin froh, dass ich so viele Plätze gutmachen konnte und wieder ganz vorne dabei bin. Die letzte Runde war zwar hart, aber wenn es um ein Topergebnis geht, quält man sich gerne“, sagte er im Ziel.

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(Bild: KMM)



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