Di, 23. Oktober 2018

OÖ-Firmen gefragt

11.10.2018 17:10

Transport-Industrie lässt die Alu-Branche „glühen“

Importzölle von US-Präsident Trump, Russland-Sanktionen, der Diesel-Skandal und seine Folgen auf der einen Seite, eine stark wachsende Luftfahrt- und Auto-Industrie auf der anderen Seite. Hin- und hergerissen ist die Aluminium-Branche derzeit, fürchtet sich aber nicht, wie auf der Messe in Düsseldorf spürbar wurde.

Alles soll - ja muss - leichter werden! Das ist der Satz, um den sich auf der Aluminium-Messe in Düsseldorf alles dreht. Vor allem in der Transport-Welt geht’s um jedes Milligramm, das gespart werden kann und damit auch den Verbrauch von Treibstoff oder den Ausstoß von Kohlendioxid reduziert.

Leichtbau-Know-how für Daimler
Die Böden in den Westbahn-Zügen sind etwa aus Alu, auch in der Elektro-Innovation von Daimler, dem EQC, steckt geballtes Leichtbau-Know-how - auch aus dem Innviertel. Die Batteriewanne wird bei der von Ranshofen aus agierenden Hammerer-Aluminium-Industries-Gruppe produziert. „Unsere Profile sorgen dafür, dass die Batterie im Falle eines Crashs komplett geschützt bleibt“, sagte Geschäftsführer Rob van Gils der von Josef Schachner-Nedherer und Branchensprecher Helmut Kaufmann geführten Delegation der Sparte Industrie der Wirtschaftskammer Oberösterreich.

Fill ist gefragt
30 Millionen Euro investiert Hammerer Aluminium allein heuer, um den Anforderungen der Kunden gerecht zu werden. „Du brauchst bei den Anlagen einen Ferrari und keinen Käfer, der würde dir einfach nicht helfen“, sagt van Gils, der bei dem Daimler-Projekt auf die Erfahrung von Fill vertraut. Die Gurtener haben ihre Finger auch bei einer neuen Maschine der Amag im Spiel. Der Aluminiumhersteller errichtet gerade eine Plattierstation.

Barbara Kneidinger
Barbara Kneidinger

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