29.09.2018 17:04 |

Österreich als Ziel

712 (!) Kilo Heroin von Zollfahndern beschlagnahmt

Es ist ein trauriger Rekord: Insgesamt 712 Kilogramm Heroin, die Richtung Österreich transportiert werden hätten sollen, konnten bulgarische Zollfahnder nun an der EU-Außengrenze zur Türkei beschlagnahmen. In dem aus dem Iran stammenden Lkw war Baumaterial geladen, allerdings fand sich zwischen Bauplatten aus Gipskarton die ungeheuerliche Menge des Rauschgifts. Die Drogen haben einen Wert von rund 23 Millionen Euro.

Wie der zuständige Bezirksstaatsanwalt der südbulgarischen Stadt Haskovo, Iwan Stojanow, am Samstag im Staatsradio erläuterte, hätte das Baumaterial nach Österreich geliefert werden sollen. Endstation des Lkw wäre - einer vorerst unbestätigten Quelle zufolge - Wien gewesen. Ob geplant war, das Suchtgift zuvor zu entladen, oder ob auch das mittransportierte Heroin bis nach Wien gebracht werden hätte sollen, wird nun ermittelt.

Größter Drogenfund an Bulgariens Außengrenze
Klar ist auf jeden Fall: Bei der gefundenen Menge handelt es sich um einen Rekord. Es ist der bislang größte Drogenfund an Bulgariens Außengrenze. Die beiden iranischen Fahrer wurden noch vor Ort festgenommen. Ihnen drohen Freiheitsstrafen von bis zu 20 Jahren, sollten sie für schuldig befunden werden.

Durch das im Südosten Europas gelegene Bulgarien führt eine der Schmuggelrouten für Drogen aus dem Nahen Osten nach Mittel- und Westeuropa.

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