So, 16. Dezember 2018

EU stellt klar:

26.09.2018 08:05

„Keine Hilfspakete mehr für Sultan Erdogan“

Der massive Währungsverfall und die Inflation belasten die wirtschaftliche Lage der Türkei. Hilfe von der Europäischen Union wird es allerdings vorerst nicht geben. Die Begründung: Für die Probleme sei das Land am Bosporus nach Ansicht Brüssels schließlich selbst verantwortlich 

„Die aktuellen wirtschaftlichen Probleme der Türkei sind im Grunde genommen hausgemacht. Die Situation kann nicht dadurch gelöst werden, dass die EU oder einzelne Mitgliedsstaaten Hilfspakete oder Kredite an Ankara vergeben“, sagte der österreichische EU-Erweiterungskommissar Johannes Hahn gegenüber der „Welt“.

Türkei am wirtschaftlichen Abgrund
Die türkische Wirtschaft wird von der hohen Inflation und einem drastischen Wertverfall der Währung belastet. Die Lira hat seit Jahresbeginn 35 Prozent gegenüber dem Euro und 38 Prozent gegenüber dem Dollar abgewertet. In Folge der Lira-Krise sind die Renditen für türkische Staatsanleihen stark gestiegen.

„Vertrauen der Investoren ist getrübt“
„Auslöser waren der zunehmende Einfluss der Politik auf die Entscheidungen der türkischen Notenbank und Vetternwirtschaft bei der Regierungsbildung“, erklärt der Chefvolkswirt der DZ Bank, Stefan Bielmeier. „Dies hat das Vertrauen der ausländischen Investoren in den weiteren wirtschaftspolitischen Kurs der Türkei spürbar getrübt und damit letztendlich auch zu der drastischen Abwertung der türkischen Lira geführt.“

Erdogan ortet „Verschwörung des Westens“
Erdogan sprach in mehreren Reden von einer „Verschwörung des Westens“ gegen das NATO-Mitglied Türkei und einem „Wirtschaftskrieg“. Die Regierung in Ankara will nun mit einem Aktionsplan für die Wirtschaft die Märkte beruhigen und den Kursverfall stoppen.

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