Mo, 24. September 2018

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06.09.2018 16:18

Stadien „brennen“: Heißer Kampf gegen Pyrotechnik

Politiker sowie Vertreter des ÖFB und der UEFA pilgerten am Donnerstag ins heimische Innenministerium, um über die Sicherheit in Sportarenen zu diskutieren. Im Mittelpunkt der Gespräche: illegale pyrotechnische Feuerwerkskörper. Denn bis zu 2000 Grad heiße bengalische Feuer werden in österreichischen Stadien derzeit so oft gezündet wie noch nie.

„Es muss möglich sein, mit Familie ohne Angst ins Stadion zu gehen. Vor allem bei Pyrotechnik besteht akuter Handlungsbedarf“, so Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) bei einem Gipfel zwischen den Behörden, dem ÖFB, der Bundesliga und der UEFA. Kickl beruft sich dabei vor allem auf die nackten Zahlen: Demnach wurden trotz des 2010 in Kraft getretenen Anti-Pyrotechnik-Gesetzes in der vergangenen Fußballsaison deutlich mehr illegal verwendete Pyrotechnik-Gegenstände angezeigt (3575) als im Jahr davor. In der Saison 12/13 waren es noch 1524 Anzeigen.

Die Hitparade der „schwarzen Schafe“ in der Bundesliga führt dabei der Rapid-Anhang an - gefolgt von den Fans der Austria und jenen von Sturm.

Klaus Loibnegger, Kronen Zeitung

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