So, 18. November 2018

„Fliegende Helfer“

16.08.2018 07:18

Sicherheitscheck mit Drohnen für unsere Brücken

Zum Sicherheitscheck von Bauwerken an heimischen Autobahnen sind seit Jahresbeginn zusätzlich auch Drohnen im fliegenden Einsatz. Insgesamt 15.000 Objekte wie Brücken oder Stützmauern werden penibelst kontrolliert.

„Wir überprüfen alle unsere Brücken grundsätzlich alle zwei Jahre, und alle sechs Jahre gibt es eine umfassende Kontrolle. Neuerdings setzen wir auch Drohnen dort ein, wo man nur schwer hinkommt, wie bei sehr hohen Brücken“, so fasst Asfinag-Chef Rainer Kienreich die Kontrollmechanismen auf Österreichs Straßen, Autobahnen und in Tunnels zusammen. Zum dramatischen Fall in Italien kann der Geschäftsführer vorerst kein Urteil abgeben, da die Österreicher den genauen Kontrollvorgang im Nachbarland nicht kennen. Selbstverständlich drückt die Asfinag allen Angehörigen sowie Betroffenen der Tragödie ihr tiefstes Mitgefühl aus.

Bei uns ermöglicht der Einsatz der „fliegenden Helfer“ im Konkreten das Erfassen großer Bauflächen und die neue Ansicht aus der Vogelperspektive. „Damit wird die Beurteilung durch die Ingenieure an Ort und Stelle ergänzt“, erklärt Kienreich die innovative Inspizierungstechnik.

Fliegende Helfer kreisen über den 5200 Brücken
Vor allem bei schwer zugänglichen Brücken oder langen Talübergängen führen neue Blickwinkel auch zu weit verbesserten Erkenntnissen. Beim Pilotversuch im Vorjahr wurden sechs spezielle der insgesamt 5200 Brücken in der Alpenrepublik überprüft: Unter anderem wurde die 190 Meter hohe Europabrücke auf der Brenner Autobahn in Tirol von oben inspiziert.

Heuer steht beispielsweise der Talübergang auf der S6-Semmering-Schnellstraße auf dem Prüfprogramm. Allein die Dimension zeigt, wie hilfreich fliegende “Roboter-Augen" dabei sein können: Denn diese Brücke ist mehr als 130 Meter hoch und gehört mit einer Länge von knapp 630 Metern zu den größten Spannbetonbalkenbrücken der Welt.

Sicherheit für Ingenieure erhöht
Neben dieser technischen Horizont-Erweiterung bringen die neuen Drohnen-Kontrollen einen nicht unwesentlichen Vorteil: Die Arbeitssicherheit für die prüfenden Ingenieure wird wesentlich erhöht! Das heißt, sie können sich noch mehr auf ihre Expertisen konzentrieren. Zudem müssen sie weniger waghalsige Kletterkünste an den Tag legen und werden somit auch weniger bei den Kontrollen abgelenkt.

Kronen Zeitung

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