Der Franzose Pierre Le Corre hat sich erstmals zum Triathlon-Europameister über die olympische Distanz gekrönt! Der U23-Weltmeister von 2013 verwies am Freitag in Motherwell mit elf Sekunden Vorsprung den Spanier Fernando Alarza und den Belgier Marten van Riel auf die Podestplätze. Lukas Pertl belegte als einziger Österreicher in der Endwertung Rang 33, Lukas Hollaus gab nach dem Radfahren auf.
Auf der Radstrecke bildete sich eine neunköpfige Spitzengruppe, die den Vorsprung auf die Verfolger bis zum zweiten Wechsel auf 77 Sekunden ausbaute. Diesen Rückstand machte der Spanier Fernando Alarza im Strathclyde Country Park mit einer famosen Aufholjagd bis auf Goldgewinner Le Corre komplett wett. Der Dritte der WM-Serie von 2016 überholte unter anderem auch den zweifachen englischen Olympiasieger Alistair Brownlee, der auf den letzten drei Kilometern einbrach und sich mit dem 4. Rang begnügen musste.
Bei Hollaus war letzten Endes ein Raddefekt Grund für das vorzeitige Aus im Rennen. „Nach einem schlechten Wechsel habe ich leider den Zug nach vorne verpasst. Am Rad ist dann der Umwerfer gebrochen und ich musste das Rennen frühzeitig beenden. Die Form ist voll da, es läuft aber gerade nicht so, wie ich mir das vorstelle“, sagte der Salzburger. Und Pertl? „Beim Schwimmen war ich in viele Kämpfe verwickelt und mir wurde die Brille runtergerissen. Ich habe am Rad viel gearbeitet, das hat sich dann auf der Laufstrecke gerächt.“
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