Sa, 18. August 2018

War Gattin das Ziel?

25.07.2018 10:06

Säureangriff auf Kind: Vater unter Verdacht

Nach der perfiden Säureattacke auf einen dreijährigen Buben in der britischen Stadt Worcester sind mittlerweile fünf Verdächtige in Haft. Unter ihnen befindet sich auch der Vater des Kindes. Zudem soll die Mutter des Buben das eigentliche Ziel des Anschlags gewesen sein, wie die „Daily Mail“ berichtet. Die Afghanin, die gemeinsam mit ihrem Ehemann vor elf Jahren aus dem Kriegsland geflüchtet war und sich in England niederließ, soll seit geraumer Zeit getrennt vom 39-Jährigen gelebt haben. Er ist übrigens jener Mann, der als erster Verdächtiger nach dem Angriff am Samstagnachmittag verhaftet wurde.

Die offiziellen Informationen, die die Polizei von Worcester bisher bekannt gegeben hat, sind spärlich. Allerdings wurden rassistische Motive bzw. ein Zusammenhang mit Bandenkriminalität ausgeschlossen. „Es handelt sich um einen isolierten Fall. Daher besteht auch keine Gefahr für die Öffentlichkeit“, lautet das Statement der West Mercia Police. Bei diesem „isolierten Fall“ handelt es sich laut „Daily Mail“ um einen Familiendisput. Der von seiner Ehefrau verlassene afghanische Asylwerber soll mit dem Verlust seiner drei Kinder (drei, acht und zehn Jahre alt) nicht fertiggeworden sein.

Frau ohne Schleier als Auslöser für die Tat?
Das Fass zum Überlaufen habe dann wohl ein Bild der Afghanin in einer Lokalzeitung gebracht. Dort sei sie nämlich - im Gegensatz zu früher - ohne Schleier zu sehen gewesen. All diese Mutmaßungen, die die Polizei nicht bestätigt, stammen von Nachbarn der jungen Frau, die unter Beobachtung gestanden sein dürfte. Der verärgerte Ehemann soll nämlich mehrere Männer aus der Roma-Community von Worcester angeheuert haben, die die Frau auf Schritt und Tritt verfolgen sollten.

Diese Beobachter dürften auch unter den verhafteten Männern sein, zu denen am Dienstag noch ein 41-Jähriger dazugekommen ist. Alle Verdächtigen wurden am Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt.

Gabor Agardi
Gabor Agardi

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