Di, 16. Oktober 2018

Ausverkauftes Stadion

22.07.2018 21:32

Tränen und vier Tore von Hofmann bei Mega-Abschied

Ob weltweit jemals ein Fußballer schon so verabschiedet wurde? Steffen Hofmann, Rapids „Fußball-Gott“ wurde in einem ausverkauften Allianz Stadion beim Abschiedsspiel zwischen Rapid und „Steffens Friend“ gebührend gefeiert. Es gab Tränen auf den Rängen und auf dem Spielfeld, bei Steffen selbst sowieso. Er durfte auch noch einen „Viererpack“ erzielen und im verdunkelten Stadion bedankte er sich mit einem Leuchtkörper minutenlang bei den Fans.

Edelfan Max Schmiedl, der auch auf krone.at mit Stiegenhaus West ein Erfolgs-TV-Format hat (alle Folgen finden Sie hier), gratulierte Steffen Hofmann mit einem eigens komponierten Song, der im Stadion die Fans mächtig rührte:

Und ganz nach dem Geschmack seiner Fans hat Steffen Hofmann auch sein Abschiedsspiel beim SK Rapid gegeben. Beim 4:2 im gänzlich freundschaftlichen Vergleich seiner Auswahl gegen die Kampfmannschaft der Hütteldorfer erzielte die lebende Klub-Legende alle vier Treffer. 25.300 Zuschauer feierten in der Allianz Arena ihren „Fußballgott“, bei dem Tränen flossen.

Das Team „Steffen und Friends“ agierte mit zahlreichen ehemaligen Vereinsgrößen. Von den aktuellen Profis war Deni Alar dabei, dazu kamen u.a. die noch aktiven Erwin Hoffer und Ümit Korkmaz wie auch Ex-Keeper Ladislav Maier, Peter Hlinka oder Carsten Jancker. Mit Owen Hargreaves war auch ein ehemaliger Mitspieler beim FC Bayern mit von der Partie. Als Trainer der Auswahl stand Ex-Meistercoach Peter Pacult an der Seitenlinie.

16 Jahre spielte Hofmann für Rapid, er holte mit dem Club zwei Meistertitel (2005, 2008) und erzielte in 540 Pflichtspielen 128 Tore. Bei seiner Farewell-Party waren es vier, zwei per Elfmeter zum 2:2-Pausenstand, danach noch zwei weitere nach Seitenwechsel. Elf Minuten vor Spielende war es für die Nummer 11 dann vorbei. Der gebürtige Franke absolvierte zu den Klängen von „Time to say goodbye“ mit Tränen in den Augen seine umjubelte Ehrenrunde.

Nach seinem stimmungsvollen Abgang vom Spielfeld meldete sich Hofmann dann noch aus der Kabine. „Es war großartig. Ich bin sehr dankbar für alles, was passiert ist. Ich sage Danke und Servus“, sagte der 37-Jährige. Er wird aber auch weiter in Grünweiß zu sehen sein, ist er doch nach seiner aktiven Karriere Talente-Manager beim Club. Von der Vereinsführung bekam er außerdem ein Präsent überreicht: einen Golfurlaub für die ruhigeren Tage.

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