Mo, 25. Juni 2018

Grausige neue Details

07.06.2018 18:42

Sex-Mord: Täter quälten Susanna (14) ganze Nacht

Immer mehr Details rund um die Bluttat in Wiesbaden kommen ans Licht, bei der die 14-jährige Suzanna vergewaltigt und brutal ermordet wurde. Das Mädchen soll eine Bekannte des Bruders von Ali Bashar (20), einer der beiden Angreifer, gewesen sein. Die Polizei hält es für wahrscheinlich, dass ihr schreckliches Martyrium die ganze Nacht gedauert haben soll.

Der Fall sorgt in Deutschland und über dessen Grenzen hinaus für Entsetzen: Ali Bashar aus dem Irak steht unter Verdacht, die 14-Jährige in der Nacht auf den 23. Mai gemeinsam mit einem weiteren Asylwerber aus der Türkei vergewaltigt und ermordet haben. Bashar flüchtete unter falschen Namen mit seiner Familie in seine Heimat, der 35-jährige Mittäter konnte von der Polizei verhaftet werden.

Mädchen mit Ast gewürgt
Unvorstellbar bleibt, welche Qualen das junge Mädchen über sich ergehen lassen musste. Nachdem sie mit Freunden in der Innenstadt unterwegs gewesen war, kehrte sie nicht mehr nach Hause zurück. Ein Zeuge sah Susanna in Begleitung eines Mannes in einem Flüchtlingsheim gesehen haben. Das letzte Lebenszeichen der 14-Jährigen.

Die Polizei hält es laut „Bild“ wahrscheinlich, dass das spätere Opfer von den beiden Tatverdächtigen bedrängt worden war, man habe sie zum Sex aufgefordert. Das Mädchen wehrte sich, daraufhin soll sie der Iraker mit einem Ast gewürgt haben. Im Gesicht blutend, folgte sie demnach ihren Angreifern auf ein Feld, um weiteren Schlägen zu entgehen. Mindestens einer der Männer habe sie dort vergewaltigt. Am nächsten Tag habe Susanna gefleht, man möge sie gehen lassen. Doch der bereits polizeibekannte Täter soll befürchtet haben, dass das Mädchen sich der Exekutive oder ihren Eltern anvertraut. Also packte er Susanna von hinten und würgte sie bis sie nicht mehr atmete.

Bereits am nächsten Tag soll Bashar zum Tatort zurückgekehrt sein, um die Leiche an einer anderen Stelle abzulegen und mit Zweigen zu bedecken. Zwischen einer Deponie und dem Wiesbadener Südfriedhof im Stadtteil Erbenheim wurde der Körper von Susanna schließlich entdeckt.

13-Jähriger lieferte entscheidenden Hinweis auf Leichenfundort
Nachdem die Polizei tagelang erfolglos mit Leichenspürhunden nach dem Mädchen gesucht hatte, lieferte ein 13-Jähriger laut „Allgemeiner Zeitung“ den Hinweis auf den späteren Fundort der Leiche. Der Iraker soll dem Buben von dem Mord erzählt haben - mit einer ungefähren Angabe des Datums.

Bashar hatte bereits mehrere Straftaten begangen
Für die Polizei war der Iraker kein Unbekannter. Wegen Schlägereien geriet er zweimal ins Visier der Exekutive, die Ermittlungen verliefen allerdings im Sande. Rund zwei Monate vor der Tat rempelte er eine Stadtpolizistin an, schlug anschließend um sich und spuckte. Er wurde festgenommen. Besonders brisant: Bereits im März wurde wegen der Vergewaltigung eines elfjährigen Mädchens gegen ihn ermittelt. Die Tat hatte sich in der gleichen Flüchtlingsunterkunft zugetragen, in der auch der Tatverdächtige untergebracht war. Ende März raubt er mit einem Messer bewaffnet einen Mann aus - das Verfahren konnte aber noch nicht abgeschlossen werden. Mitte April wird bei einer Kontrolle ein Einhandmesser bei ihm entdeckt - die Ermittlungen wegen eines Waffenbesitzverbots sind noch im Gange.

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