Fr, 19. Oktober 2018

Gemeines Attentat

16.05.2018 07:07

Fünf Hunde im Garten mit Nervengift verletzt

Ein hinterhältiger und gemeiner Hundehasser treibt offensichtlich sein Unwesen in der Gemeinde Pettenbach (Bezirk Kirchdorf): Der noch unbekannte und flüchtige Täter warf in einen Garten etliche Giftköder, worauf fünf Vierbeiner davon gefressen haben und fast daran gestorben wären.

„Bitte Vorsicht!“ Mit dieser eindringlichen Warnung an alle Herrchen und Frauchen sorgt jetzt die Tierambulanz aus Vorchdorf für eine große Aufregung und natürlich auch Angst. Der Grund dafür: In der vergangenen Woche wurden die fünf tierischen Begleiter eines Hundehalters aus der Ortschaft Pettenbach in ihrem eigenen Garten vergiftet.

Hunde konnten nicht mehr stehen
Binnen kürzester Zeit stellte sich bei den Bellos ein Zittern ein, ihre Pupillen wurden weit und sie wurden total unruhig. „Im weiteren Verlauf konnten die armen Tiere nicht mehr gehen oder stehen“, heißt es. Das völlig geschockte Herrchen brachte seine Vierbeiner gleich in die Tierambulanz, wo sie von Dr. Charlotte Sontas und ihrem Team behandelt wurden. Die Ärztin schildert: „Alle fünf konnten nach einer langen Nacht mit Infusionen und krampflösenden Mitteln gerettet werden.“

Attentat mit Nervengift
Doch woran die Hunde litten und durch was sie vergiftet wurden, ist unklar. Laut der Tierärztin soll es sich um ein Nervengift handeln.

Tamu überlebte nicht
Das war übrigens nicht der erste Giftanschlag in Pettenbach: Bereits Ende November des Vorjahres hatte es einen hinterhältigen Anschlag mit „Birkenzucker“ - die hochgiftige Substanz war vermutlich in Hundekeksen  versteckt - auf einen dreijährigen und zehn Monate alten Rüden gegeben. Der ältere Vierbeiner mit dem Namen Tamu konnte trotz einer OP in einer Tierklinik nicht mehr gerettet werden.

Johannes Nöbauer, Kronen Zeitung

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