Die ehemalige Postbedienstete absolviert gerade die Umschulung und soll dann einer Polizeiinspektion zugeteilt werden. Damit beginnt das Experiment, aus aufgabenlosen Postlern Exekutivbeamte zu machen.
Interessenten dafür gab und gibt es genügend. Für die 50 Planstellen, die Anfang des Jahres ausgeschrieben wurden, haben sich 938 Bewerber gefunden; ein Drittel davon übrigens Frauen.
Das Auswahlverfahren, bei dem psychische wie physische Qualitäten erhoben werden, hat dann gezeigt, wer am besten für den Polizeiberuf geeignet ist. "Unter den 21 Frauen und 29 Männern befinden sich 43 Maturanten", bilanziert Oberstleutnant Gottlieb Türk. Die Ausbildung hat mit 1. Oktober begonnen und dauert zwei Jahre; danach kommen die Absolventen in einen "Flexipool" und werden je nach Bedarf in Kärnten dienstzugeteilt.
Kärntens Ordnungshüter freuen sich auf den Nachwuchs – schließlich gab es jahrelang keine Neuaufnahmen. Die Stimmung sei daher auch gut; nur etwas getrübt durch den Fall Krems. "Natürlich warten alle gespannt, wie das ausgeht. Immerhin betrifft das die ganze Polizei und unser Image."
von Kerstin Wassermann, "Kärntner Krone"










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