Falstaff-Guide ist da

Gourmetfestspiele in vielen Kärntner Restaurants

Kärnten
11.03.2026 10:00

Der neue Falstaff-Guide ist erschienen, in Kärnten liegen mit der „Forelle“ von Hannes Müller am Weißensee und Hubert Wallner in Dellach zwei Restaurants mit 99 Punkten ex aequo voran. Der Bärenwirt im Hermagor wurde das beste Landgasthaus des Jahres.

Der neue Falstaff-Guide des Kärntners Wolfgang Rosam ist erschienen, 2.050 Restaurants und Gasthäuser wurden in den Kategorien Essen, Service, Weinkarte und Ambiente bewertet. Mit mehr als 2.050 Betrieben und über 120.000 abgegebenen Bewertungen präsentiert Falstaff den umfassendsten Restaurant- und Gasthausguide Österreichs. Mehr als 20.000 registrierte Gourmetclub-Mitglieder haben  die Restaurants  in den Kategorien Essen, Service, Weinkarte und Ambiente bewertet.

Falstaff
Das sind die Sieger

TOP-TEN KÄRNTEN

  • Restaurant Hubert Wallner (Dellach) und „Die Forelle“ von Hannes Müller (Weißensee) 99,3 Prunkte
  • Gamskogelhütte (Katschberg) und Moritz (Grafenstein) 97,5 Punkte
  • Seefels (Pörtschach) 95, 6 Punkte
  • Rouge Noir (Weißensee), La Torre (St. Veit/Glan), Roots (Wolfsberg) und Sicher (Tainach) – alle 93 Punkte.

Bestes Landgasthaus: Bärenwirt mit Manuel und Claudia Ressi (Hermagor)

Koch des Jahres: Fabian Günzel (Aend, Wien)

Gastgeber des Jahres: Rosi Schipflinger (Sonnenbergstube, Kitzbühel)

Internationaler Botschafter: Original Sachertorte

Bestes Wiener Beisl: Herbeck Neue Gastwirtschaft (Wien)

Bester Service des Jahres: Austrian Airlines Flight Experience

Engagement Bierkultur: Sternbräu (Salzburg)

Kärntner Koch hat 100 Punkte
Das Ergebnis markiert eine Zäsur: Österreich zählt 2026 sechs Restaurants mit der Höchstwertung von 100 Punkten – so viele wie noch nie zuvor. Steirereck (W), Bootshaus (OÖ), Landhaus Bacher (NÖ), Ikarus, Obauer, Döllerers Restaurant (alle Sbg) liegen voran. Der Kärntner Thomas Dorfer ist Chef in Landhaus Bacher, Salzburg ist mit drei Spitzenreitern die Gourmethochburg Österreichs.

In Kärnten sind mit der „Forelle“ von Hannes Müller am Weißensee und Hubert Wallner in Dellach am Wörthersee zwei Restaurants mit 99 Punkten vorne. „Ich hab zum achten Mal hintereinander 99 Punkte erreicht. Viel fehlt nicht zum Hunderter“, lacht Starkoch Hubert Wallner. „Auch mein Lokal am Neuen Platz über den Dächern  von Klagenfurt ist großartig angelaufen.“ Müller, der Gault Millau-Koch von 2025, ist ein Genie in der Küche. „Die 99 Punkte sind überragend, davon hätte ich nie zu träumen gewagt.“

Hannes Müller bereitet auch den heimischen Fisch köstlich zu.
Hannes Müller bereitet auch den heimischen Fisch köstlich zu.(Bild: Hannes Wallner)

Gamskogelhütte ist der Aufsteiger
Nummer drei im Ranking ist Stefan Lastin mit dem Fine Dining in der Gamskogelhütte am Katschberg. „Ich gehe jetzt ins vierte Jahr, die Punkteanzahl ist in den letzten drei Jahren immer gestiegen. Bei uns kann man heiraten, das Fine Dining ist ganz eine eigene Sache. Beim Fine Dining sieht man meine persönliche Handschrift mit heimischen Produkten am meisten, auch meine Wanderjahre in Frankreich und Deutschland hinterlassen Spuren. Am meisten habe ich beim Obauer in Salzburg gelernt“, sagt Lastin. Auch das Restaurant Moritz aus Grafenstein erreichte 97 Punkte.

Rouget Noir mit zwölf Gängen und zwölf Weinen
Happy war auch Stefan Glantschnig vom „Rouge Noir“ in Weißensee, er erhielt mit 93 Zählern drei Punkte mehr als im Vorjahr. „Auf meinem Tisch haben nur acht Personen Platz. Zwölf Gänge, zwölf Weine.“ Der Preis ist mit 333 Euro sehr moderat, anderswo legen die Gourmets das dreifache für so ein Angebot hin.

Stefan Lastin ist mit der Gamskogelhütte die Nummer drei in Kärnten.
Stefan Lastin ist mit der Gamskogelhütte die Nummer drei in Kärnten.(Bild: Roland Holitzky)

Beim Pond-Hockey-Turnier und der Elf-Städte-Tour mietete Glantschnig heuer auch ein Zelt für 1500 Leute für insgesamt drei Wochen an. „Eine Herausforderung. Aber es war ein Riesenerfolg. Auch das Pond-Turnier hat voll eingeschlagen.“

Bärenwirt als Wohlfühlort
Landgasthäuser sind im Vormarsch. Der Bärenwirt in Hermagor zeigt, wie lebendig die Wirtshauskultur sein kann. Manuel Ressi und seine Frau Claudia wurden Österreichs Landgasthaus des Jahres. Die beiden haben den traditionsreichen Betrieb zu einer der ersten kulinarischen Adressen Kärntens entwickelt – mit Wirtshausklassikern, regionalen.Zutaten und kreativen Menüs. „Ich komme aus der Region, wir haben das Restaurant jetzt zehn Jahre gepachtet. Das Lokal soll ein Wohlfühlort sein, bei uns gibt es alles vom Kaiserschmarrn, Gulasch bis zum teureren 8-Gänge-Menü“,erzählt Manuel Ressi.

Bestes Landgasthaus Österreichs: Claudia und Manuel Ressi vom Bärenwirt in Hermagor.
Bestes Landgasthaus Österreichs: Claudia und Manuel Ressi vom Bärenwirt in Hermagor.(Bild: Manuel Ressi)

Falstaff-Chef Wolfgang Rosam ist Kärntner und ein guter Freund des gefeierten St. Veiter Hollywood-Starkochs Wolfgang Puck. Sein Guide verzeichnet 1,6 Millionen Website-Besucher, Falstaff macht 45 Millionen Euro Umsatz, beschäftigt 180 Mitarbeiter. Und am 18. März gehen die Gourmet-Auszeichnungen weiter, werden die Gewinner beim „Michelin“-Guide  präsentiert.

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