Die unsachgemäße Entsorgung von Abfällen auf illegalen Mülldeponien und der sorglose Umgang mit umweltgefährdenden Stoffen in der Vergangenheit lösen in Kärnten auch heute noch mehrmals im Jahr Umweltalarm aus. Zuletzt vor ein paar Tagen, als die Polizei im Garten eines Hauses in Ruden hunderte Kilo Sperr- und Hausmüll sowie Gefahrenstoffe entdeckt hatte.
Obwohl die Anzahl solcher Altlasten noch nicht genau beziffert werden kann, schätzt das Umweltamt, dass es in Kärnten etwa 473 Standorte gibt, an denen in der Vergangenheit Hausmüll und betriebliche Abfälle abgelagert wurden. Diese sowie 42 weitere Verdachtsflächen sind in einem Kataster erfasst. Hinzu kommen 2.454 Altstandorte, also Gebiete, in denen die Natur durch Betriebe in Mitleidenschaft gezogen wurde.
„Um die Altlasten in Österreich zu sichern beziehungsweise zu sanieren, wären 4,4 Milliarden Euro notwendig“, heißt es in einem Bericht der Behörde.
von Thomas Leitner, "Kärntner Krone"









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