Der arbeitslose Klagenfurter hatte bei seinen Coups in Schulen, Kindergärten, Firmen und Bürohäusern Geld, Computer, Kameras und Videogeräte gestohlen. Außerdem behob er mit einer gestohlen Kreditkarte Geld in Klagenfurt und Wien. Die Beamten konnten im Zuge der Ermittlungen auch Diebsgut sicherstellen.
Der 37-Jährige hatte auch den Schlüssel zu einer Schule gestohlen und dort regelmäßig übernachtet, ohne dass die Betreiber es bemerkten. Die Polizeibeamten konnten in seinem Versteck neben zwei gestohlenen Computern auch eine gestohlene Faustfeuerwaffe sicherstellen.
Nachbar bemerkte Klopfen
Aufgeflogen war der Seriendieb, weil er bei seinem Einbruch in das Klagenfurter Wettcafé mit einem Schraubenzieher die Spielautomaten aufzuknacken versuchte. Doch ein aufmerksamer Nachbar hatte die Klopfgeräusche gehört und Alarm geschlagen. Noch ehe sich der Einbrecher mit seiner Beute aus dem Staub machen konnte, waren die Beamten schon am Tatort.
Rasch kroch der Arbeitslose noch in einen Küchenblock, wo ihn die Beamten dann unter dem Waschbecken zusammengekauert fanden. „Er ließ sich widerstandslos festnehmen.“ Da bei ihm neben dem Einbruchswerkzeug auch 2.750 Euro gefunden wurden, gab es an der Täterschaft wenig Zweifel.
Der entstandene Schaden aller Einbrüche beträgt nach derzeitigen Ermittlungsstand rund 50.000 Euro. Der Mann wurde in die Justizanstalt Klagenfurt eingeliefert.









Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.