Buwog-Deal

SPÖ: 35 Millionen Euro Grundsteuer wurden nie gezahlt

Österreich
16.10.2009 17:32
Die SPÖ Kärnten hat am Freitag kritisiert, dass bei dem 2004 erfolgten Buwog-Verkauf auf die an sich vom Erwerber zu entrichtende Grundsteuer verzichtet worden ist. Finanzielles Opfer seien nicht nur die Steuerzahler, sondern auch die Gemeinden, die von der damaligen schwarz-blauen Regierung "unverschämt hinters Licht geführt" worden seien, erklärte Kärntens SPÖ-Klubobmann Herwig Seiser am Nachmittag.

Üblicherweise betrage die Grundsteuer 3,5 Prozent vom Verkaufspreis, und davon würden 96 Prozent den Gemeinden und vier Prozent dem Bund zufließen. Bei einem Verkaufswert von rund einer Milliarde Euro betrage die Grundsteuer 35 Millionen Euro, auf die "aus unerfindlichen Gründen" verzichtet worden sei.

Mehr zur Causa "Buwog" findest du in der Infobox!

Auf Kärnten umgelegt bedeute dies sieben Millionen Euro, die den Gemeinden entgangen seien, verwies Seiser auf die im Paket enthaltenen 12.500 ESG-Wohnungen, die rund ein Fünftel der Gesamttransaktion (60.000 Wohnungen) ausmachten.

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