Fr, 20. Juli 2018

Wird nachgeholt

20.02.2018 06:41

Kurz erkrankt: Bulgarien-Reise abgesagt

Am Dienstag hätte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) eigentlich nach Bulgarien zu seinem Amtskollegen Bojko Borissow reisen sollen. Der Besuch muss aber verschoben werden: Kurz sei erkrankt, hieß es am Montagabend aus dem Bundeskanzleramt. Der Kanzler werde die Reise so bald wie möglich nachholen. Es sei auch "offen", ob Kurz am Mittwoch am Ministerrat teilnehmen kann.

Eine breite Themenpalette wäre am Dienstag in Bulgarien zur Sprache gekommen - darunter Migration, Verhandlungen über den mehrjährigen Finanzrahmen der Europäischen Union und Brexit. Das sind auch jene Themen, die Österreich ab 1. Juli als Ratsvorsitzenden beschäftigen werden. Nicht zuletzt standen nach Angaben aus dem Bundeskanzleramt auch "die EU-Perspektive für die Staaten des Westbalkans" auf der Agenda von Kurz und Borissow. Bulgarien hat die Beziehungen zu Serbien, Montenegro, Mazedonien, Bosnien-Herzegowina, Albanien und dem Kosovo zum zentralen Schwerpunkt seiner derzeitigen EU-Ratspräsidentschaft erklärt. Für Mai ist ein informeller EU-Balkan-Gipfel in Sofia geplant.

Österreich als zweitwichtigster Auslandsinvestor in Bulgarien
Kurz wäre bei seiner Reise nach Sofia von einer österreichischen Wirtschaftsdelegation begleitet worden. Österreich ist nach Angaben des Bundeskanzleramts in Bulgarien der zweitwichtigste Auslandsinvestor mit einem Investitionsvolumen von rund vier Milliarden Euro und 350 österreichischen Unternehmen. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben - auch wenn es noch keinen neuen Reisetermin gibt.

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